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Demonstrator zeigt die Vorteile der Stoßdämpfer
ACE hat zu Demonstrationszwecken einen so genannten Zylinderbaum gebaut. Dieser ist einerseits mit einem Pneumatikzylinder mit 32 mm Nenndurchmesser ausgerüstet, bei dem die integrierte Endlagendämpfung des Pneumatikzylinders genutzt wird – allerdings auch mit den innewohnenden Nebeneffekten Luft- und Stromverbrauch. Andererseits arbeitet in dem Baum auch ein Pneumatikzylinder mit 16 mm Nenndurchmesser und zwei Klein-Stoßdämpfern des Typs SC190M-2 in den Endlagen. Im Vergleich der beiden Konstruktionen wird eine Reduktion des Luftverbrauches von 75% belegbar sein. Die Taktgeschwindigkeit kann zudem um 60% gesteigert und das Arbeitstempo von 1 m/s durch die Verwendung der Stoßdämpfer bei optimaler Einstellung der Endlagendämpfung beim 16-mm-Zylinder auf 1,6 m/s erhöht werden. Trotz CO2-Reduktion ist also eine gleichzeitige Steigerung der Produktivität möglich.
Nachweisbare Einsparungen auch in der Praxis
Weil Klein- und Industrie-Stoßdämpfer die Masse aus hoher Geschwindigkeit sicher und vor allem schnell dämpfen, lassen sich maximal mögliche Taktzahlen, wie bereits erwähnt, deutlich steigern. Stellt man gar Federn oder Gummipuffer im Test gegen die hydraulischen Bremsen, lassen sich noch höhere Taktsteigerungen erreichen. Zudem verringert sich der Geräuschpegel der Anlagen signifikant, und es verlängert sich zudem die Lebensdauer der Maschinen deutlich.
Ein Fall aus der Elektronikindustrie zeigt, dass dies nicht nur für die Taktzeiten gilt, wenn die Maschinen mittels Klein-Stoßdämpfern optimiert werden: Nachdem bei einem Kunden von ACE in der Fertigung von Leiterplatten die Pneumatikzylinder bei der Suche nach Schwachstellen als das kritischste Glied in der Kette aufgefallen waren, wurden zuerst in Testreihen Klein-Stoßdämpfer der MC- und SC-Familien von ACE eingesetzt. Die Bestückungsgeschwindigkeit erfolgte darauf schneller, da eine deutlich kürzere Zeit für den zu durchfahrenden Hub anfiel. In der Folge wurde die vorher eingestellte pneumatische Endlagendämpfung unwirksam gemacht, weil sie durch den oben beschriebenen typischen Luftpuffer-Effekt zu viel Dämpfzeit kostete und die neu geforderte Taktzeit nicht erreichte. Als die Anlage nach den Tests serienmäßig mit den ACE Klein-Stoßdämpfern ausgerüstet und eine optimale Einstellung gefunden war, ließ sich die Geschwindigkeit von 1 m/s um fast das Doppelte auf 1,8 m/s steigern. Zusätzlich sank die Bremszeit von 0,3 auf 0,02 s. Betriebswirtschaftlich wirkte sich das so positiv aus, dass die Leiterplatten-Stückzahl um 31.500 Stück/p.a. stieg, während die Produktionskosten um ca. 31.000 Euro/p.a. fielen.
Dieses kleine Beispiel zeigt, dass die Werte in der Praxis zum Teil sogar die Werte des Demonstrators übertreffen können. Mit Klein- und Industrie-Stoßdämpfern von ACE ist also noch mehr möglich, als Antriebe zu tunen und die Umwelt zu schonen. Gleichzeitig lassen sich Arbeitsplätze geräuschärmer und effektiver ausstatten sowie nicht zuletzt auch Margen und Gewinne vergrößern. (qui)
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