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Torquemotor

Elektrischer Hauptantrieb macht Pressen ordentlich Dampf

| Autor/ Redakteur: Hubert Dick und Reinhold Kuchenmeister / Stefanie Michel

Bereits seit den 1970er-Jahren baut Schuler elektrisch angetriebene Pressen. Doch mit der aktuellen Servodirekt-Technik konnte die Pressenproduktivität um 30 % gesteigert werden. Anteil daran haben die leistungsfähigen Torquemotoren, die für den Antrieb sorgen. Sie können den Energieverbrauch um bis zu 40 % senken.

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Bild 3: Mit Oswald hat sich Schuler für die Pressenantriebe einen Mittelständler ausgesucht, dessen Unternehmensphilosophie der des Pressenherstellers ähnelt.
Bild 3: Mit Oswald hat sich Schuler für die Pressenantriebe einen Mittelständler ausgesucht, dessen Unternehmensphilosophie der des Pressenherstellers ähnelt.
(Bild: Oswald Elektormotoren)

Seit mehr als 170 Jahren stellt sich Schuler den Herausforderungen in der Blechumformung. Das Produktspektrum umfasst mechanische und hydraulische Umformsysteme, Automationseinrichtungen sowie Anlagen zur Platinenherstellung. Das Unternehmen entwickelt und baut schlüsselfertige Pressensysteme, um hochwertiger Bauteile aus Stahl oder Aluminium herzustellen.

Auch für die Umsetzung aktueller Trends, wie dem Einsatz hoch- und höherfester Materialien bis hin zu Pressen für faserverstärkte Kunststoffe bietet Schuler maßgeschneiderte Anlagenkonzepte. Intelligente Anlagen- und Automationstechnologie, aber auch umfassende Serviceleistungen helfen den Anwendern, Wettbewerbsvorteile zu verwirklichen.

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Seit 2002 sind Transferpressen und Pressenlinien mit der Servodirekt-Technik auf dem Weltmarkt. Diese Pressen bieten eine enorm hohe Effizienz hinsichtlich Energiebedarf, Ausbringung und Produktqualität. Sie revolutionierten die Pressentechnik und ermöglichten einen Anstieg des Ausstoßes um 30 % und mehr im Vergleich zu herkömmlichen Pressen. Für den Antrieb der Schuler-Pressen sorgen Torquemotoren von Oswald aus Miltenberg.

Ähnliche Firmenphilosophien vereinfachten Zusammenarbeit

Schuler verfolgt eine außerordentlich hohe Fertigungstiefe. Im Zweifelsfall lieber möglichst viel selbst machen, um die Qualität jeder einzelnen Komponente bis hin zum Zahnrad sicherzustellen – so lautet eines der Erfolgsgeheimnisse des Pressenbauers. Durch diesen Grundgedanke, gepaart mit dem Anspruch neue Produkte zu entwickeln und zugleich eine hohe Produkt- und Servicequalität zu bieten, war für das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem ebenfalls traditionsreichen bayrischen Motorenhersteller Oswald einfach. Man hatte ganz bewusst einen Mittelständler gesucht, der ähnlich wie der Pressenhersteller tickt. Die Zusammenarbeit ist leichter, wenn sich Unternehmensphilosophien ähneln.

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