Energiemonitoring
Echtzeitdaten mit konkretem Handlungswert

Von Martinus Menne , Christoph Fiebach* 6 min Lesedauer

Kosteneinsparungen stehen ganz oben auf der Prioritätenliste vieler Unternehmen. Ein modulares System von IPF für das Monitoring von Energie- und Prozessdaten belegt, wie dies mit geringem Aufwand und niedrigen Investitionen umgesetzt werden kann.

System von IPF für das Energiemonitoring und die Produktions-/Prozessdatenerfassung: Das IIoT-Gateway links, das Energiemessmodul (Mitte) sowie das I/O-Modul, mit dem sich die analogen und digitalen Schnittstellen des Gateways erweitern lassen.(Bild:  IPF Electronic GmbH)
System von IPF für das Energiemonitoring und die Produktions-/Prozessdatenerfassung: Das IIoT-Gateway links, das Energiemessmodul (Mitte) sowie das I/O-Modul, mit dem sich die analogen und digitalen Schnittstellen des Gateways erweitern lassen.
(Bild: IPF Electronic GmbH)

In Industrieunternehmen wächst der Druck, Energieverbräuche nicht nur zu messen, sondern die Daten gezielt zu analysieren und kontextbezogen auszuwerten, um hieraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Angesichts des EU-Green Deals, den Anforderungen an ein Nachhaltigkeitsreporting (CSRD – Corporate Sustainability Reporting Directive) und Normen wie die ISO 50006 (Kennzahlen + Monitoring) oder ISO 14064 (Treibhausgasbilanzierung), typisch im Rahmen eines Energiemanagementsystems gemäß ISO 50001, reicht das simple Erfassen von Zählerwerten nicht mehr aus. Gleichzeitig werden häufig Lösungen zum Erfassen und Auswerten von Prozessdaten gesucht, die sich mit geringem Aufwand und möglichst im laufenden Betrieb integrieren lassen, um ein durchgängiges Condition Monitoring zu ermöglichen.