Materialforschung
Durchbruch für Extremhitze: Tantal-Legierung trotzt 2.400 °C

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork* 3 min Lesedauer

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Ein Forschungsteam aus China stellt einen Werkstoff vor, der selbst dort stabil bleibt, wo andere Metalle längst versagen. Die neue Tantal-Legierung könnte den Wettlauf um Raketenantriebe, Hyperschall und neue Reaktoren verschärfen. Der Clou: eine Prise Bor. 

Chinesische Forscher melden einen Durchbruch im Bereich der Materialwissenschaften: Sie haben eine Tantal-Legierung entwickelt, die zwischen 2.000 und 2.400 Grad belastbar bleibt und sich trotzdem bei Zimmertemperatur verformen lässt. (Bild:  © Azan – stock.adobe.com)
Chinesische Forscher melden einen Durchbruch im Bereich der Materialwissenschaften: Sie haben eine Tantal-Legierung entwickelt, die zwischen 2.000 und 2.400 Grad belastbar bleibt und sich trotzdem bei Zimmertemperatur verformen lässt.
(Bild: © Azan – stock.adobe.com)

In den Brennkammern von Raketentriebwerken und an den Außenhäuten von Hyperschallflugzeugen wird es so heiß, dass dort kein gängiges Metall mehr seine Form behält. Auch die Kerne einer neuen Generation von Kernreaktoren verlangen nach Werkstoffen, die jenseits von 2.000 Grad Celsius noch Lasten tragen. Nickelbasis-Superlegierungen, das Arbeitspferd heutiger Turbinen, verlieren schon zwischen 1.200 und 1.500 Grad ihre Festigkeit. 

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