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Kabelschutz/Leitungen/Steckverbinder Drei Neuheiten rund um die Verkabelung in der Bahn

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Verkabelungssysteme in der Bahn unterliegen hohen Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Wir stellen drei Neuheiten vor – vom Kabelschutz über Kabel und Steckverbinder zum Aufbau von Datennetzwerken in der Bahn bis hin zu M12-Steckverbindern für die raue Umgebungsbedingungen.

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Das Wellrohr Fiplock HPDF von Fränkische Industrial Pipes (FIP) aus Polyamid (PA) 12 ist flexibel, UV-beständig und erfüllt die höchsten Brandschutzwerte.
Das Wellrohr Fiplock HPDF von Fränkische Industrial Pipes (FIP) aus Polyamid (PA) 12 ist flexibel, UV-beständig und erfüllt die höchsten Brandschutzwerte.
(Bild: FIP)

Wellrohr Fiplock HPDF von Fränkische Industrial Pipes (FIP)

Das Wellrohr Fiplock HPDF von Fränkische Industrial Pipes (FIP) entspricht dem Unternehmen zufolge allen Ansprüchen an hochwertigen Kabelschutz in der Bahntechnik: Das Schutzrohr aus Polyamid (PA) 12 ist flexibel, UV-beständig und erfüllt die höchsten Brandschutzwerte. Damit eignet es sich laut FIP für Anwendungen, die mit der Gefährdungsstufe HL3 gemäß der Brandschutznorm EN45545-2 bewertet sind. Die Norm legt seit 2016 europaweit einheitlich die brandschutztechnischen Anforderungen an alle Werkstoffe fest, die in Schienenfahrzeugen verwendet werden. Abhängig von der Anwendungsumgebung wird die jeweilige Gefährdungsstufe HL1, HL2 oder HL3 bestimmt.

Harting-Prelink-System und Etherrail-Kabel

Mit dem Harting-Prelink-System und den speziell für die Bahnanforderungen ausgelegten Etherrail-Kabeln können Datennetzwerke in der Bahntechnik zukunftssicher aufgebaut werden.
Mit dem Harting-Prelink-System und den speziell für die Bahnanforderungen ausgelegten Etherrail-Kabeln können Datennetzwerke in der Bahntechnik zukunftssicher aufgebaut werden.
(Bild: Harting)

Mit dem Harting-Prelink-System und den speziell für die Bahnanforderungen ausgelegten Etherrail-Kabeln können die Datennetzwerke in der Bahntechnik zukunftssicher aufgebaut werden. Mit Ethernet über ein Adernpaar können Bahnbetreiber ihre Betriebskosten senken und mit dem werkzeuglosen Pushpull-System die Fertigung optimieren. Zentrale Komponente des Prelink-Systems ist der Abschlussblock, der den Kabelanschluss schnell, einfach und prozesssicher macht. Die kleine Baugröße des Prelink-Kontaktblockes ermöglicht es, die Datenkabel außerhalb des Wagen vorzufertigen und dann in die Wagen einzubauen. Zum Einziehen reicht ein Lochdurchmesser von 12 mm aus.

M12-Mini-Kabelverschraubung von Provertha

Der M12 Mini von Provertha bietet einen großen Kabelklemmbereich von 4 mm bis 9 mm.
Der M12 Mini von Provertha bietet einen großen Kabelklemmbereich von 4 mm bis 9 mm.
(Bild: Provertha)

Der M12 Mini von Provertha hat eine Länge von 44 mm bei einem Außendurchmesser von 16/14 mm. Trotzdem bietet der Stecker einen großen Kabelklemmbereich von 4 mm bis 9 mm. Das spezielle Vollmetall-Gehäuse soll für eine effektive Schirmung mit hoher EMV sorgen. Gleichzeitig ist eine massive vollgeschirmte Zugentlastung gegeben. Laut Hersteller wird mit dem Kabelstecker eine kompakte, sichere und zuverlässige Daten-/Signalübertragung gewährleistet – auch in extrem rauen Industrieumgebungen wie in der Bahn- oder Luftfahrtechnik. Der M12 Mini kann im Temperaturbereich von –40 °C bis 85 °C eingesetzt werden. Angeboten werden die Kodierungen A-5, A-8, B und D.

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