ECAD-Software

Dörries Scharmann nutzt die Eplan-Plattform mit Electric P8 und Eplan Fluid

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Direkte Verbindung zum Schaltschrankbau

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Artikeldatenbank stets auf dem aktuellen Stand gehalten wird. Diese Aufgabe nimmt man bei DST sehr ernst: Die Daten von neuen Produkten werden sofort eingepflegt. Das schafft eine gute Basis für die automatische Erzeugung von Stücklisten, die direkt an den externen Schaltschrankbauer Siemens WKC in Chemnitz übergeben werden.

Da Siemens auch mit der Eplan-Plattform arbeitet und zudem Eplan Cabinet nutzt, vereinfacht sich die Kooperation in der Schaltschrankplanung und –fertigung deutlich. Christian Nientimp: „Früher nutzten wir Zusatz-Applikationen für Geräte- und Preislisten, die von Eplan bereitgestellt wurden. Jetzt können wir die Stücklisten aus dem ECAD-System unmittelbar erzeugen und an den Schaltschrankbau übergeben. Damit ist ein durchgängiger Informationsfluss gewährleistet, und weil die Komponentenpreise von Siemens in unserem System hinterlegt sind, kennen wir die Kosten des Schaltschranks, sobald die Konstruktion beendet ist. Das ermöglicht uns auch eine schnelle und genaue Kalkulation von Projekten.“

Positiv wird auch vermerkt, dass sich die Verbindung von Projekten und Teilprojekten auf der neuen Plattform einfacher gestalten lässt. Auch der Aufbauplan lässt sich präziser planen, da die Einbauräume und Freiräume in P8 hinterlegt sind.

Konsequente Modularisierung

Angesichts des hohen Engineering-Anteils und der Tatsache, dass die DST-Maschinen in der Regel individuell nach Kundenanforderung entwickelt bzw. an diese Anforderungen angepasst werden, ist eine Modularisierung der Konstruktion wichtig. Christian Nientimp: „Wir bereiten zurzeit die Strukturierung der Makros vor, mit denen wir künftig arbeiten werden, und planen sehr sorgfältig deren optimale Granulierung. Dabei streben wir eine gemeinsame Basis für alle Produktbereiche und Maschinengrößen an.“

Unternehmensweite Nutzung per „Viewing“-Funktion

Die Eplan-Plattform wird bei DST nicht nur in der Konstruktion eingesetzt. Christian Nientimp: „Wir haben unternehmensweit rund 100 Arbeitsplätze mit einer Viewing-Funktion ausgerüstet, die auch intensiv genutzt wird – sowohl im Vertrieb als auch in der Software-Entwicklung und bei der Montage und Inbetriebnahme.“ Ebenso kommt das System bei Bestellungen zum Einsatz.

Hier profitiert man davon, dass in P8 sehr viele produktbezogene Informationen gespeichert: „Die Kollegen sparen dann Zeit, weil sie keine Datenblätter durchsuchen müssen. Und da unsere Makro-Bibliothek noch wachsen wird, wird dieser Zeitspareffekt in Zukunft noch größer.“ Somit fühlt man sich gut vorbereitet auf kommende Anforderungen, da man die CAD-Technik auf den neuesten Stand gebracht und eine intensivere Zusammenarbeit der Konstrukteure über die Gewerke hinweg eingeleitet hat. (Nach dem Umblättern: Neues Modul ´Eplan Operational Sequence´ um Maschinenabläufe besser zu dokumentieren)

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