Global Innovation Index 2026 Deutschland mit sieben Regionen in den weltweiten Top 100

Quelle: DPMA 2 min Lesedauer

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Laut dem aktuellen „Global Innovation Index“ der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) gehört Deutschland weiterhin zur Innovations-Weltspitze. Mit sieben regionalen Clustern in den globalen Top 100 belegt die Bundesrepublik weltweit den dritten Platz hinter China und den USA. Spitzenreiter in Deutschland ist erneut der Raum München.

Stark in der Fläche: Deutschland platziert erneut sieben Regionen unter den 100 weltweit führenden Innovationsclustern. (Bild:   /  Pixabay)
Stark in der Fläche: Deutschland platziert erneut sieben Regionen unter den 100 weltweit führenden Innovationsclustern.
(Bild: / Pixabay)

Im weltweiten Vergleich der Innovationskraft zeichnet sich Deutschland besonders durch seine dezentrale Stärke aus. Das zeigen die Vorabdaten der 100 führenden Innovationscluster, die die WIPO am 8. September 2026 veröffentlicht hat.Während China mit 25 und die USA mit 20 Clustern das Ranking dominieren, behauptet sich Deutschland als drittstärkste Kraft (7 Cluster) – und lässt damit Industrienationen wie Großbritannien und Indien (jeweils 4) sowie Japan und Südkorea (jeweils 3) hinter sich. An der absoluten Weltspitze stehen vor allem asiatische und US-amerikanische Metropolregionen. Platz eins belegt das Cluster Shenzhen-Hong Kong-Guangzhou, gefolgt von Tokio-Yokohama und San Jose-San Francisco. Auf den weiteren Plätzen folgen Seoul, Peking, Shanghai-Suzhou und New York City.

München und Berlin führen das deutsche Feld an

Die bestplatzierte deutsche Region bleibt München auf Rang 28 (Vorjahr: 27). Im europaweiten Vergleich sichert sich die bayerische Metropole damit den dritten Platz hinter Paris und Amsterdam-Rotterdam.
Besonders bemerkenswert: Setzt man die Innovationskraft in Relation zur Einwohnerzahl, springt München im weltweiten Vergleich sogar auf einen starken 15. Platz. Dicht dahinter folgt Berlin auf Rang 31 (Vorjahr: 30). Die Bundeshauptstadt punktet im WIPO-Ranking insbesondere durch ihre Stärke bei Risikokapitalgeschäften.
Die weiteren deutschen Platzierungen im Überblick: Köln: Platz 47 (Vorjahr: 43), Stuttgart: Platz 54 (Vorjahr: 54), Frankfurt am Main: Platz 68 (Vorjahr: 64), Heidelberg-Mannheim: Platz 88 (Vorjahr: 87) – punktet besonders bei wissenschaftlichen Publikationen, Hamburg: Platz 93 (Vorjahr: 91).

DPMA fördert KMU und startet Roadshow

„Dass Deutschland nach China und den USA die meisten Innovationscluster in die Top 100 bringt, ist eine starke Leistung. Es macht deutlich, dass wir in vielen Regionen unseres Landes hochinnovative Unternehmen und hervorragende Forschungseinrichtungen haben“, kommentiert Eva Schewior, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA).
Um diese dezentrale Stärke weiter auszubauen, startet das DPMA 2026 eine Innovations-Roadshow an acht Standorten. Das Ziel: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen Praxiswissen über Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs erhalten, um ihre Erfindungen rechtlich abzusichern und in wirtschaftlichen Erfolg umzumünzen.

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