Projektsteuerung Der standardisierte Entwicklungsprozess
Das Zusammenspiel der in einem Produktentwicklungsprojekt beteiligten Disziplinen stellt Unternehmen vor eine große Herausforderung. Die perfekte Synchronisation der zeitgleich arbeitenden Experten ermöglicht eine deutliche Effizienzsteigerung.
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Um die Ziele hinsichtlich Qualität, Ressourceneinsatz und Zeit in der Produktentwicklung zu erreichen, hat sich in der Industrie die Strukturierung des Produktentwicklungsprozesses in Form eines Stage-Gate-Prozesses etabliert. Die Überprüfung des Projektfortschritts in den „Gates“ regelt, ob ein Projekt die nächste Stufe der Entwicklung erreicht, ob Nacharbeiten erforderlich sind oder ob ein Projekt abgebrochen werden sollte. Der Fortschritt im Entwicklungsprojekt wird also im Hinblick auf die erzielten inhaltlichen Ergebnisse und die verbliebenen Risiken kritisch überprüft1. Während also die technisch-wirtschaftlichen Ziele durch die Gate-Struktur sichergestellt werden, haben viele Unternehmen bei der Einhaltung der zeitlichen Ziele jedoch Probleme. Dies bestätigt eine Studie des vom WZL der RWTH Aachen durchgeführten Lean Innovation Konsortialbenchmarkings. So haben Unternehmen mit einem standardisierten Entwicklungsprozess durchschnittlich eine etwa 10 % geringere Plan-Abweichung im Vergleich zu Unternehmen ohne Standardprozess, eine Plan-Abweichung ist jedoch immer noch vorhanden.2
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