Gehäuse

Damit Kondensat einfach aus dem Gehäuse entweichen kann

| Redakteur: Sandra Häuslein

Pflitsch hat einen Entwässerungsstutzen entwickelt, aus dem Feuchtigkeit aus einem Gehäuse austreten kann, gleichzeitig ermöglicht das Bauteil eine Luftzirkulation im Inneren. So können Funktionsstörungen, die anfallendes Kondensat verursachen können, vermieden werden.

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( Bild: Pflitsch )

Bei weitgehend geschlossenen Schaltschränken und Gehäusen, die stark schwankenden Temperaturen ausgesetzt sind, bildet sich im Laufe der Zeit Schwitzwasser. Denn vielfach wird die feuchte Umgebungsluft bei sinkenden Temperaturen eingesaugt, wenn das Gehäuse nicht wirklich dicht ist. Das so entstandene Kondensat kann bei ansteigenden Temperaturen nicht ohne Weiteres wieder aus dem Gehäuse entweichen, was zu erheblichen Funktionsstörungen bis hin zu Kurzschlüssen in der eingebauten Elektronik führen kann.

Luftzirkulation im Gehäuse ermöglichen

Damit Feuchtigkeit einfach und sicher wieder aus dem Gehäuse entweichen kann bzw. eine Luftzirkulation im Gehäuse möglich ist, hat Pflitsch einen speziellen Entwässerungsstutzen entwickelt. Dieses wartungsfreie Bauteil ist in einem M20-Gehäuse aus vernickeltem Messing untergebracht und wird so einfach wie eine Kabelverschraubung am tiefsten Punkt des Gehäuses – meist also an der Unterseite – installiert. Bis zu 0,4 l/min groß ist die Wasserdurchflussmenge.

Der Pflitsch-Entwässerungsstutzen baut 6,5 mm auf die Gehäusewand auf und setzt mit seinem abgerundeten Deckel optische Akzente. Aufgrund der einfachen Konstruktion aus zwei verpressten Messingelementen kommt der Entwässerungsstutzen ohne Filtereinsatz aus. Er erreicht die Schutzart IP 30. (sh)

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