Faserverbundwerkstoffe

CFK für leichtere Triebwerke

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Robuster einteiliger Einlaufkegel

Ein weiteres erfolgreiches Beispiel für den Transfer aus dem UTC Dresden in die Anwendung ist der so genannte Einlaufkegel – Nosecone. Der in Zusammenarbeit mit der Dresdner TU-Ausgründung East-4D Carbon Technology GmbH entwickelte einteilige Nosecone aus CFK ist leichter, kostengünstiger und robuster als die bisherige mehrteilige Variante. Die Fertigung derartiger Einlaufkegel für Rolls-Royce bildet mittlerweile einen wesentlichen Produktionsanteil des sächsischen Unternehmens.

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Hoch beanspruchter Berstschutzring

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im UTC Dresden erfolgen im Rahmen von öffentlich geförderten regionalen, nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Im Forschungsvorhaben „Komplexe Leichtbau-Zwischengehäuse in Faserverbundbauweise für Turbo-Fantriebwerke neuer Generation“, das im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde, entwickelten die UTC-Wissenschaftler einen hochdynamisch beanspruchten Berstschutzring aus CFK. Diese dickwandige Leichtbaustruktur wird dafür konstruiert, gegebenenfalls eine mit bis zu 8000 U/min rotierende Titanschaufel aufzufangen. Durch die hohe Energieaufnahme bei gleichzeitig hoher Steifigkeit und Festigkeit eignen sich leichte Faserverbundwerkstoffe hervorragend für derartige Schutzstrukturen. Derzeit laufen am UTC Dresden entsprechende Validierungsversuche. (qui)

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