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Hubgetriebe

ANT Antriebstechnik präsentiert zur Motek neue elektromechanische Zylinder

| Redakteur: Sandra Häuslein

ANT Antriebstechnik hat sein aktuelles Hubgetriebe-Programm um die zweite Generation elektromechanischer Zylinder vom Typ EMC erweitert. Nach den Prinzipien des Hygienic Design konstruiert und mit der Schutzklasse IP65 ausgestattet, eignen sich die Antriebseinheiten auch für den Einsatz in der Lebensmitteltechnik. Zudem gibt es eine neue Baugröße EMC100-XC-2 für besonders hohe Traglasten.

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Auf der diesjährigen Motek präsentiert ANT erstmals die nächste Generation der elektromechanischen Zylinder vom Typ EMC, die ab sofort das Hubgetriebe-Programm des Unternehmens ergänzen.
Auf der diesjährigen Motek präsentiert ANT erstmals die nächste Generation der elektromechanischen Zylinder vom Typ EMC, die ab sofort das Hubgetriebe-Programm des Unternehmens ergänzen.
( Bild: ANT )

Die elektromechanischen Zylinder der Baureihe EMC im Portfolio von ANT Antriebstechnik sind kompakt und digital regelbar. Daher überzeugen sie laut Hersteller mit hoher Positioniergenauigkeit und Dynamik, und decken zudem eine große Bandbreite kinematischer Anwendungen ab. In vielen Fällen lassen sich mit ihrer Hilfe die Taktzeiten reduzieren und die Flexibilität von Fertigungs- oder Montageprozessen verbessern. Aufgrund ihrer kompakten Bauweise eignen sich die einbaufertigen Antriebseinheiten auch für den Einsatz unter beengten Bedingungen. Sie bestehen aus eloxierten Aluminiumprofilen in ISO-Standardmaßen und integrierten Hochpräzisions-Kugelgewindetrieben mit verschiedenen Durchmessern und Steigungskombinationen. Längenvariabel erreichen sie Hübe von bis zu 1500 mm.

Optimiert für reinigungsintensive Anwendungen

Auf der Motek 2018 präsentiert ANT nun erstmals die nächste Generation der elektromechanischen Zylinder vom Typ EMC, die ab sofort das Hubgetriebe-Programm des Unternehmens ergänzen. Die Konstruktion der Antriebseinheiten wurde nach den Prinzipien des Hygienic Design optimiert. Das heißt, die Gehäuse haben nun keinerlei Rillen, Riefen oder Nute mehr, in denen sich Schmutzpartikel einnisten könnten. Optional lassen sich die Schrauben an der Stirnseite abdecken bzw. „verschließen“. Da die neuen EMC-Zylinder im Programm von ANT außerdem in der Spritzwasser-Schutzklasse IP65 ausgeführt sind (gilt auch für das Riemenvorgelege), eignen sie sich für Anwendungen mit erhöhten Hygiene-Ansprüchen und kurzen Reinigungszyklen wie sie typisch sind für die Produktions-, Verpackungs- und Montageanlagen der Lebensmittelindustrie. Bei den IP65-Ausführungen verhindert zudem eine Druckausgleichsöffnung, dass im Zylinder ein Über- oder Unterdruck entstehen kann.

Zusätzlich noch mit Dichtungen und Abstreifern aus chemisch resistenten Materialien ausgestattet ist die neue Ausführung IP65+R. Sie verleiht den EMC-Zylindern eine besondere Beständigkeit in aggressiven Umgebungen wie sie beispielsweise in vielen Anlagen der Chemie- und Prozesstechnik anzutreffen sind.

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Neue Baugröße für besonders hohe Traglasten

Die neu ins Programm aufgenommene Baugröße EMC100-XC-2 (Extra Capacity) ist die stärkste Variante für besonders hohe Traglasten. Sie erhöht die Kraftdichte für Vorschubkräfte auf bis zu 56 kN und eignet sich damit als Lösung für viele Anwendungen in Umformtechnik, Handhabungstechnik, Fördertechnik sowie auch in der spangebenden Fertigungstechnik. Der neue EMC-100-XC baut etwas länger als die Normalausführung EMC-100-NN-2. Er verfügt zudem über ein größeres Festlager und einen größeren Kugelgewindetrieb. Der Profilquerschnitt ist gleich.

Die Gehäuse der neuen EMC sind in den Abmessungen identisch mit jenen der ersten Generation. Das sellt die Kontinuität in der Instandhaltung und einen einfachen Austausch sicher. Die Integration der Elektromechanik-Zylinder EMC in zentrale Schmierstoff-Versorgungssysteme wurde durch eine Neugestaltung der Schmierstoffanschlüsse vereinfacht. Anwender, die spezielle branchentypische Schmiermittel verwenden, erhalten die neuen Baugruppen von ANT auch ohne eine werksseitige Erstbefettung.

Zylinder mit Kraftsensor

Alle neuen EMC-Ausführungen erhält der Kunde auf Wunsch auch mit einem Kraftmessbolzen. Diese Sensoren können am Kolbenstangenende oder am Riemenvorgelege platziert werden und übermitteln die gemessenen Kraftwerte mit einem ±10V-Signal analog an einen angeflanschten Antrieb. Die Auswertung übernimmt ein im Antrieb integriertes Motion-Logic-System (Option). Die dezentrale Prozessregelung kann dem Hersteller zufolge ohne eine aufwändige Einbindung in übergeordnete Steuerungssysteme erfolgen. Im Antrieb integrierte und zertifizierte Sicherheitsfunktionen „Safety on Board“ sollen dem Konstrukteur zudem die einfache normenkonforme Umsetzung der aktuellen Maschinenrichtlinie ermöglichen.

Abgestimmt auf alle sieben neuen EMC-Baugrößen bietet ANT seinen Kunden passende Servomotoren und Antriebsregler.

Motek 2018: Halle 6, Stand 6305

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