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Reihenklemme Aluminium als leichten und günstigen Leiterwerkstoff nutzen

Die Leipold Gruppe hat eine neue Generation von Aluminium-Reihenklemmen (RKA) auf den Markt gebracht. Die neue Serie ist sowohl für Kupfer- als auch für Aluminiumanschlüsse geeignet. Sie zielt insbesondere auf den Einsatz in industriellen Schaltanlagen ab. Dort lassen sich heute sowohl Cu- als auch Al-Leiter einsetzen.

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Die Aluminium-Reihenklemmen sind laut Hersteller für den industriellen Bedarf in Schaltanlagen wie Energieverteilern, Photovoltaikanlagen oder Baustellenverteilern geeignet.
Die Aluminium-Reihenklemmen sind laut Hersteller für den industriellen Bedarf in Schaltanlagen wie Energieverteilern, Photovoltaikanlagen oder Baustellenverteilern geeignet.
(Bild: Leipold)

„Unsere neuen Aluminium-Reihenklemmen besetzen in der Energieverteilung eine Nische mit hohen Qualitätsansprüchen“, betont Dirk Niestrat, Leiter der Elektrotechniksparte bei der Leipold Gruppe.

Querschnitte bewusst über den üblichen Maßen

Die Leipold Gruppe stellt die neue Serie RKA abhängig von der Leiterstärke in neun verschiedenen Ausführungen her – mit Querschnitten bis zu 50 mm2, bis zu 95 mm2, bis zu 185 mm2 sowie bis zu 300 mm2. Dabei geht das Unternehmen bewusst über übliche Querschnitte hinaus. So will es ausreichend Raum beim Anschließen von Leitern mit Aderendhülse garantieren.

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Die Aluminium-Reihenklemmen sind insbesondere für den industriellen Bedarf in Schaltanlagen wie Energieverteilern, Photovoltaikanlagen oder Baustellenverteilern geeignet. Sie können ebenso im Bereich Gebäudeinstallation, zum Beispiel in Zählerschränken sowie im Schaltanlagenbau, Steuerungsbau oder auch in der Automatisierung zum Einsatz kommen.

Kompakte und robuste Bauweise

Die neue Klemmen-Generation soll sich durch ihre kompakte und robuste Ausführung auszeichnen. Alle Typen lassen sich auf Montageplatte oder auch auf das Tragschienensystem TS35 montieren. Ab der Klemmengröße RKA 95 (Anschlussleiter bis max. 95mm²) ist bei allen Ausführungen ein Steuerleitungsabgriff serienmäßig integriert. So sollen die neuen Reihenklemmen RKA den wichtigen Testabgriff durch den Installateur erleichtern.

Bei der Konstruktion der neuen Reihenklemmen-Serie folgte Leipold dem Grundsatz der einfachen Installation. Ein Durchsteckschutz ist integriert. Ebenso liefert Leipold bei allen Typen die Möglichkeit der Kennzeichnung durch entsprechende Clips. Das gilt auch beim Einsatz der optional zu liefernden Staubschutzdeckel. Diese werden dem Leiterquerschnitt angepasst und können nachträglich montiert werden.

Alu-Vorteile gegenüber Kupfer nutzen

Mit ihrer Neuentwicklung will die Leipold Gruppe den Umstieg auf den im Vergleich zu Kupfer leichteren und günstigeren Leiterwerkstoff Aluminium weiter vorantreiben. Während beispielsweise die USA, Osteuropa oder Skandinavien in der Energieverteilung zu einem Großteil auf Aluminium setzen, liege in Deutschland nach Ansicht des Unternehmens noch viel Potenzial.

„Während Anwendungen mit großen Kabelquerschnitten zum Beispiel in der Windkraft bereits heute mehrheitlich die Aluminiumvorteile nutzen, sehen wir zunehmend einen Trend bei der Verdrahtung kleinerer Querschnitte“, sagt Niestrat. Dank des Alu-Kerns sind die neuen Reihenklemmen von Leipold leichter als herkömmliche Lösungen. Sie eignen sich daher nicht nur für Windkraft, sondern ebenso für alle Industrieanlagen. (sh)

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