Suchen

Messtechnik

Zwei Koordinatenmessgeräte in einem

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die neue Gerätereihe Scope Check von Werth ermöglicht mit ihrem 2-Pinolen-Konzept und dem Werth-Multisensor-System kollisionsfreies Messen mit Multisensorik jetzt auch fertigungsnah. Dem Anwender stehen praktisch zwei Koordinatenmessgeräte in einem zur Verfügung: eines mit Bildverarbeitung und ein weiteres mit Taster.

Firmen zum Thema

Scope Check FB DZ verfügt über zwei unabhängige Sensorachsen für kollisionsfreies Messen in der Fertigungsumgebung.
Scope Check FB DZ verfügt über zwei unabhängige Sensorachsen für kollisionsfreies Messen in der Fertigungsumgebung.
(Bild: Werth Messtechnik)

Ein wesentlicher Vorteil des neuen Scope Check FB DZ im Vergleich zum Vorgängermodell liegt im für Multisensor-Messungen zur Verfügung stehenden „kombinierten“ Messbereich von mindestens 400 mm x 500 mm x 350 mm, teilt der Hersteller mit. Außerdem sei der Scope Check FB DZ mit schlankeren Sensorpinolen ausgestattet und das Führungsprinzip optimiert worden.

Zwei unabhängige Sensorachsen

Die Bauweise mit zwei unabhängigen Sensorachsen soll Kollisionen nicht an der Messung beteiligter Sensoren mit dem Werkstück verhindern. Nur die Pinole mit dem aktiven Sensor befindet sich in Werkstücknähe, die andere Pinole befindet sich außerhalb des Messbereichs in Parkposition. Hierdurch und durch die schlankeren Pinolen werde auch das Eintauchen eines Sensors in ein großes Werkstück ermöglicht, so Werth.

Weiterhin können Sensoren, die an einem Dreh-Schwenk-Gelenk angebracht sind, zum Beispiel Taster und Bildverarbeitungssensor IP 40 T, ohne Einschränkung in allen Richtungen eingesetzt werden. Gleiches gilt für die Werth-Winkeloptik, deren Blickrichtung nicht durch die zweite Pinole begrenzt wird. Die zweite Pinole kann auch später beim Anwender nachgerüstet werden, erklärt der Hersteller. Für Messungen mit nur einem Sensor steht bei der kleinsten Geräteversion ein erweiterter Messbereich von 530 mm x 500 mm x 350 mm zur Verfügung.

Weitere Sensoren einwechselbar

In der Grundausstattung umfasst der Scope Check FB DZ die bekannte Zoomoptik. Weitere Sensoren, zum Beispiel der Werth-Laser-Probe oder der Werth-Fasertaster, können über das Multisensor-System von Werth eingewechselt werden. Mit einem konventionellen Taster an der speziellen Tasterpinole werde das Messgerät optimal ergänzt, alternativ könne eine zweite Pinole mit weiteren optischen Sensoren geliefert werden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die aktuelle Win-Werth-Version mit optimierter Bedienung für taktile und optische Sensoren runde das Konzept ab. (jv)

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45088106)