Sensorik
Der Multisensor am Federbein

Von Kai Weigand* 6 min Lesedauer

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Der Sensor TWIIST von Gefran dient zum gleichzeitigen Messen verschiedener Prozessgrößen. Seine Vielseitigkeit stellt er mit einer Anwendung im Rennsport unter Beweis.

Die am Federbein ermittelten Daten überträgt der TWIIST in Echtzeit an ein Display im Cockpit des Rennwagens von Benedikt Platzköster, hier in der unteren Mitte zu sehen.(Bild:  Gefran / Benedikt Platzköster)
Die am Federbein ermittelten Daten überträgt der TWIIST in Echtzeit an ein Display im Cockpit des Rennwagens von Benedikt Platzköster, hier in der unteren Mitte zu sehen.
(Bild: Gefran / Benedikt Platzköster)

Eifel, Nürburgring, Mercedes-Benz-Arena. Mit bis zu 240 km/h Höchstgeschwindigkeit bringt Benedikt Platzköster den etwas mehr als fünf Kilometer langen Parcours in 2:09.206 Minuten hinter sich – und ist damit keine acht Zehntelsekunden langsamer als der Schnellste des Felds. Das bringt ihm Platz 2 im Tagesrennen und auch später in der Gesamtwertung der Germany Time Attack Masters PRO 2024 ein.

Um an der Spitze mitfahren zu können, muss der bis zu 580 PS starken Boliden stets optimale Leistung bringen. Daher lässt Platzköster wichtige Werte des Fahrzeugverhaltens durch den TWIIST überwachen – einem Sensor von Gefran, der sonst eher in industriellen Anwendungen und in mobilen Arbeitsmaschinen zu finden ist.