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Oberflächenbeschichten Zink-Phosphatierung von 100-%-igen Aluminiumteilen

| Redakteur: Dorothee Quitter

Ebbinghaus Styria Coating hat für die KTL-Beschichtung von Aluminiumteilen in der Vorbehandlung einen 2-Stufen-Prozess mit Dekapierung eingeführt.

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Dekapierung für Aluminiumteile
Dekapierung für Aluminiumteile
(Bild: Ebbinghaus Styria Coating)

Der Prozess ermöglicht die Oberflächenbehandlung von Bauteilen mit einem Aluminiumanteil von bis zu 100%. Das bisher gängige Verfahren, die Zink-Phosphatierung, führt bei steigendem Anteil von Aluminium zu einer ebenfalls steigenden Menge an Abfallprodukten. Diese lassen sich aber nur mit großem Aufwand aus dem Vorbehandlungsbad und von den Oberflächen, die darin behandelt werden, entfernen. Daher konnten in der Vergangenheit nur Bauteile bis zu einem bestimmten Aluminium-Anteil beschichtet werden. Im nun eingeführten 2-Stufen-Prozess werden Stahl- und Aluminiumteile aufgrund ihrer unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheit in zwei Schritten vorbehandelt. Damit kann mehr Aluminium verarbeitet werden und die Nachteile des bisherigen Verfahrens werden vermieden. Außerdem ist der neue Prozess umweltverträglicher bezüglich der eingesetzten Energie, der notwendigen Chemikalien und der Abfallstoffe. Auch die Gefahr von Strukturproblemen an der Oberfläche von großflächigen Aluminiumteilen aufgrund nicht geschlossener Zinkphosphat-Schichten ist nicht mehr vorhanden.

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