Aluminium-Strangpressen

Wirtschaftliche Weiterverarbeitung von Aluminium-Strangpressprofilen

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Stanzen und Umformen der Aluminium-Profile vor der Wärmebehandlung

Der Anwendung von mechanischen Stanz- und Umformtechniken in kombinierten Sapa-Werkzeugpaketen mit und ohne „Innendorn-Unterstützung“ kommt dabei die gute Umformfähigkeit der Al-Strangpressprofile in „weichem“ noch nicht ausgelagertem Werkstoffzustand zugute. Die eigentliche Festigkeit des Bauteils wird erst durch die nachgeschaltete Wärmebehandlung, die sogenannte Auslagerung, eingestellt. Hier liegt ein wesentlicher Vorteil hinsichtlich der Umformfähigkeit von der Halbzeugart Al-Blech, wo bereits durch den Herstellprozess eingebrachte Verformungsfestigkeit die Umformfähigkeit reduziert.

Bei besonderen Anforderungen an dimensionelle Eigenschaften und komplexe Umformungen, wo der Einsatz von „Innendorn-Unterstützung“ nicht möglich ist oder größere Querschnittsänderungen und Umformungen erforderlich sind, wird man auch in der Großserie nicht auf Weiterverarbeitungsprozesse wie das Innenhochdruckumformen (IHU) verzichten können. Bereits seit mehr als 10 Jahren im Bereich der Al-Strangpressprofilumformung etabliert, wird dieser Prozess heute mit Bedacht eingesetzt, da die üblichen Taktzeiten pro Bauteil einen beachtlichen Kostenfaktor darstellen. Die Ausnutzung von zeitgleichen Arbeitsprozessen während des Arbeitsganges (z.B. Einbringung von Lochbildern) ist der einzige Weg, die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

*Dirk Schneider, Sales Area Manager Central & Eastern Europe, Sapa Automotive

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