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Funktionsintegration in Aluminium-Strangpressprofile möglich
Als Entscheidungskriterium für den konstruktiven Einsatz von Al-Strangpressprofilen soll dabei der wirtschaftliche Zusammenhang zwischen Materialeinsatz und maximaler Funktionsintegration dienen. Gemäß der Überlegung, dass je mehr Funktionsintegration und je mehr dem Al-Strangpressprofil an Form und Gestaltung abverlangt wird, desto geringer der Abstand von vermeintlichen Kostenvorteilen herkömmlicher Werkstoffe. Im Grundsatz sollte die Regel „Umformung / Stanzen geht vor Zerspanung“ verfolgt werden – und dies nicht nur aufgrund der höheren Verkaufswerte des recyclefähigen Prozessschrottes.
Die gestalterische Auslegung kann beispielsweise durch Einsatz von Ein- oder Mehrkammer-Strangpressprofilen mit angeschlossenen Flanschen Funktionen integrieren und durch Einsatz von geeigneten Weiterverarbeitungstechnologien mit kurzen Taktzeiten zu wirtschaftlichen Lösungen führen.
Der Weiterverarbeitung der Aluminium-Profile kommt eine Schlüsselfunktion zu
Wo früher mittels mechanischer Bearbeitung über sogenannte Bearbeitungszentren „Span“ erzeugt wurde, kommt heute als Weiterverarbeitung eine kombinierte Stanz- und Umformtechnologie zum Einsatz. Der Al-Strangpresskonzern Sapa hat aus diesem Grund an verschiedenen Werksstandorten den Einsatz von kombinierter Stanz- und Umformtechnologie von Al-Strangpressprofilen mit kurzen Taktzeiten weiterentwickelt und bietet somit verschiedenen Kunden aus dem Bereich der Automobilindustrie kurze Lieferwege in Zentral- und Osteuropa mittels intelligenter Sapa-Werkzeugpakete.
Diese Werkzeugpakete sind in ein umfassendes Pressenkonzept eingebunden, welches kürzeste Werkzeugwechsel über selbst entwickelte Transferbrücken ermöglicht. Unterschiedliche Al-Rohprofile können so wirtschaftlich und standardisiert zugeführt werden. (Das lesen Sie im folgenden: Stanzen und Umformen der Aluminium-Profile vor der Wärmebehandlung)
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