Serie „Methodische präventive Produktoptimierung“, Teil 2 Wie Triz- und DFMA-Methode sich zielführend ergänzen

Autor / Redakteur: Bernd Haußmann / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

In unserer Serie „Methodische präventive Produktoptimierung“ beleuchten wir Methoden für die Optimierung der Produktentwicklung. Heute geht es um die Kombination aus Triz- und DFMA-Methode und wie diese dabei unterstützt, die gewohnten Denkpfade zu verlassen, um neue Lösungen zu finden.

Die Triz-Methode für das erfinderische Problemlösen kann Konstrukteuren und Entwicklern dabei helfen, gewohnte Denkweisen abzulegen und so auf neuen Pfaden neue Lösungen zu finden.
Die Triz-Methode für das erfinderische Problemlösen kann Konstrukteuren und Entwicklern dabei helfen, gewohnte Denkweisen abzulegen und so auf neuen Pfaden neue Lösungen zu finden.
(Bild: ©fotogestoeber - stock.adobe.com)

Wie in Teil 1 unserer Serie „Methodische präventive Produktoptimierung“ dargelegt, kann das Reduzieren von Teilen wesentlich zur Kostenreduktion von Produkten beitragen. Nicht selten stößt man dabei aber auf Hindernisse oder Denkblockaden, weil die Standardvorgehensweisen nicht mehr weiterhelfen. Denn gerade unter Stress oder wenn Anforderungen gestellt werden, die über das Alltägliche hinausgehen, kommen selbst gestandene Techniker an ihre Grenzen und kämpfen mit Denkblockaden.

Die Triz-Methode: technische Probleme strukturiert lösen

Wie kann dann Abhilfe geschaffen werden? Eine Möglichkeit ist, zu schauen, was andere so machen. Gleichwohl – wie erfolgsgekrönt wird es wohl sein, unter Stress unzählige Produktanalysen, -beschreibungen oder Patente durchzustöbern? Gut, dass diese Aufgabe schon jemand gemacht und die Erkenntnisse auf einer Art Metaebene zusammengefasst hat: Die Rede ist von der Triz-Methode. Sinngemäß steht Triz für „Theorie des erfinderischen Problemlösens“. Genrich Saulowitsch Altschuller analysierte vor über 60 Jahren unzählige Patente. Er wollte eine Systematik finden, um technische Probleme zu lösen. Auf der Basis dieser „Big Data“-Analyse formulierte er drei Erkenntnisse: