Serie „Methodische präventive Produktoptimierung“, Teil 1 Die DFMA-Methode – Grundlagen, Praxisbeispiel und Potenzial

Autor / Redakteur: Bernd Haußmann / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

In unserer Serie „Methodische präventive Produktoptimierung“ beleuchten wir Methoden für die Optimierung der Produktentwicklung. Heute: die DFMA-Methode. Diese beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Produkt aus so vielen einzelnen Komponenten bestehen muss.

Für die Optimierung bestehender Produkte kann mit der DFMA-Methode noch wertvolles Potenzial gehoben werden.
Für die Optimierung bestehender Produkte kann mit der DFMA-Methode noch wertvolles Potenzial gehoben werden.
(Bild: ©Eric Milos - stock.adobe.com)

Wie so oft, wenn ein neuer großer Kundenauftrag winkt oder die Verlängerung eines bestehenden Rahmenauftrags ansteht, kommt die Frage nach dem Preis auf den Tisch: „Was lässt sich da noch machen – Sie bekommen ja die Sicherheit von uns, haben keine großen Umstände mehr, unsere langjährige Verbindung sollte Ihnen doch was wert sein“ – all diese Floskeln sind zu genüge bekannt im Vertrieb.

Und was macht dieser? Er leitet die Frage und das Kostenziel, also den Zielpreis nach Abzug der üblichen Gemeinkosten und dem zu erzielenden Gewinn, an die internen Abteilungen weiter mit der Frage: „Was ist bei den einzelnen Komponenten denn noch zu machen?“