Serie „Methodische präventive Produktoptimierung“, Teil 3 Mit der Wertanalyse und ACDC gemeinsam erfolgreich entwickeln

Autor / Redakteur: Bernd Haußmann / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

In unserer Serie „Methodische präventive Produktoptimierung“ beleuchten wir Methoden für die Optimierung der Produktentwicklung. Heute geht es um die Wertanalyse und die Vorteile moderierter ACDC-Workshops für die Produktentstehung.

Die Optimierung von Produkten sollte keine One-Man-Show sein - zielführend ist es vielmehr, alle Beteiligten ins Boot zu holen und systematisch und moderiert bindende Ergebnisse in den einzelnen Projektphasen zu definieren.
Die Optimierung von Produkten sollte keine One-Man-Show sein - zielführend ist es vielmehr, alle Beteiligten ins Boot zu holen und systematisch und moderiert bindende Ergebnisse in den einzelnen Projektphasen zu definieren.
(Bild: ©Flamingo Images - stock.adobe.com)

Und schon wieder gibt es Probleme: Der Konstrukteur muss in die Produktion, die Kollegen in der Montage kommen mit den Prototypen nicht zurecht. Und zwei Stunden später kommt er zurück und packt die bereits freigegebene Baugruppe noch mal an.

Die Folge: Zeitverzug, Änderungsmitteilungen an Lieferanten und Fertigung, Mehraufwand im Team. Konzeptphasen sehen im Arbeitsalltag viel zu häufig so aus: Der Konstrukteur rennt von Pontius zu Pilatus, von der Montage in den Einkauf, geht mit zu Lieferanten – dann wieder zu Kunden, und dann das ganze von vorn. Kein Wunder also, dass permanent die Terminpläne gerissen werden, um dann nach Freigabe doch wieder ändern zu müssen. Wie kann hier Abhilfe geschaffen werden?