Planungsprozess einer Maschine
Virtuelles Rollenspiel mit dem digitalen Zwilling

Ein Gastbeitrag von Hans-Joachim Müller, Marktmanager, SEW-Eurodrive 5 min Lesedauer

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Vom ersten Kundengespräch über die Projektierung bis zum Betrieb: Mit einem digitalen Zwilling kann der Antriebshersteller den Maschinen- und Anlagenbauer auf unterschiedliche Weise unterstützen.

Ein Digitaler Zwilling (links) ermöglicht es, die SPS-Automatisierungslogik vor dem Einsatz zu testen, zu verfeinern und zu validieren. Die Praxis zeigt, dass dadurch bis zu 70 Prozent Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme möglich sind.(Bild:  SEW-Eurodrive)
Ein Digitaler Zwilling (links) ermöglicht es, die SPS-Automatisierungslogik vor dem Einsatz zu testen, zu verfeinern und zu validieren. Die Praxis zeigt, dass dadurch bis zu 70 Prozent Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme möglich sind.
(Bild: SEW-Eurodrive)

Die Grundidee der virtuellen Inbetriebnahme ist es, eine Produktionsanlage bereits zu testen, wenn sich die reale Maschine noch im Aufbau befindet. So können in einer frühen Phase des Planungsprozesses Fehler vermieden und die Projektlaufzeit reduziert werden. Die virtuelle Inbetriebnahme ist allerdings nur eine Einsatzmöglichkeit eines digitalen Modells: Digitale Zwillinge bieten für alle Beteiligten im Planungsprozess Vorteile.

Unterstützung in der Entwicklung

Die physische Simulation der Maschine unterstützt den Konstrukteur und die Programmiererin bei der Optimierung des Bewegungsablaufs. Dabei wird die Bewegung im Millisekunden-Takt berechnet und in gleichen Zeitabständen deterministisch ausgeführt. Die berechneten Positionen werden an das 3D-Modell übergeben, die Bewegung sichtbar gemacht. Hierbei wird deutlich, an welchen Stellen die Mechanik noch optimiert und welche Parameter im Programm gegebenenfalls verändert werden müssen.