Serie „Kreativitätstechniken“ Was ist eigentlich die Kopfstandmethode?

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Die Kopfstandmethode ist eine Brainstorming-Methode, die mit Hilfe von negativen Fragen neue Ideen generiert. Dabei kommt ihr die menschliche Eigenschaft der Kritikfreude zugute: Häufig fällt es leichter, eine Erklärung für Probleme zu suchen als neue Ideen zu entwickeln. Wie das funktioniert.

"Wie gelingt es uns, dass unser neues Produkt ein Ladenhüter wird?" – bei der Kopfstandmethode wird die Problemstellung umgekehrt, um bekannte Pfade zu verlassen und kreative Lösungen zu finden.
"Wie gelingt es uns, dass unser neues Produkt ein Ladenhüter wird?" – bei der Kopfstandmethode wird die Problemstellung umgekehrt, um bekannte Pfade zu verlassen und kreative Lösungen zu finden.
(Bild: ©scusi - stock.adobe.com)

Alles umkehren: Die Kopfstandmethode ist eine Kreativitätstechnik zur Problemlösung und Ideenfindung, die auf der Umkehrung der ursprünglichen Aufgabenstellung basiert. Während andere Techniken in der Regel darauf abzielen, zu produktiven Ergebnissen zu kommen, die sich so schnell wie möglich umsetzen lassen, stellt sich der Anwender bei der Kopfstandmethode den Worst Case vor und formuliert die Fragestellung entsprechend um.

Perspektivwechsel durch Umformulierung

Anstatt sich darauf einzuschießen, das beste Ergebnis zu entwickeln, zielt die Technik darauf ab, mögliche Schwierigkeiten zu identifizieren. Denn vielen Menschen fällt es leichter, eine Erklärung für Problemstellungen zu finden als neue Ideen zu entwickeln.