Schraubensicherung
Wie Reaktionsscheiben das Risiko von Arbeitsunfällen reduzieren

Quelle: Heico-Lock 4 min Lesedauer

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Große Verschraubungen stellen selbst erfahrene Monteure vor Herausforderungen: Hochmomentschrauber erfordern meist Reaktionsarme oder Stützvorrichtungen. Doch viele Verschraubungen und Einbausituationen sind so speziell, dass standardisierte Stützarme oft nicht ausreichen. Hier hat Heico-Lock die passende Lösung.

Viele Anwender unterschätzen die Gefahren beim Umgang mit Hochmomentschraubern. Sowohl das Einklemmen oder Quetschen der Finger als auch Verletzungen durch Abrutschen des Werkzeugs sind häufig die Folge.(Bild:  Heico-Lock)
Viele Anwender unterschätzen die Gefahren beim Umgang mit Hochmomentschraubern. Sowohl das Einklemmen oder Quetschen der Finger als auch Verletzungen durch Abrutschen des Werkzeugs sind häufig die Folge.
(Bild: Heico-Lock)

Allein in Deutschland kommt es jedes Jahr durch den Einsatz von kraftbetriebenen Schraub-, Spann- und Bolzendrehmaschinen laut Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zu über 2.000 meldepflichtigen Arbeitsunfällen. In gut 83 Prozent der Fälle ist ein Kontrollverlust über das Werkzeug oder Werkstück der Auslöser für das Unfallgeschehen.
Elektrische, pneumatische und hydraulische Werkzeuge, die mit hohen Drehmomenten arbeiten, benötigen meist zusätzliche Vorrichtungen oder Reaktionsarme, um auftretende Reaktionskräfte entsprechend an die Umgebung abzuleiten. Klassische Reaktionsarme, die von den Werkzeugherstellern passend zum Tool mit angeboten werden, erlauben bei sachgemäßem Einsatz durch ausgebildete Fachkräfte einen sicheren Gebrauch. Doch viele Verschraubungen und Einbausituationen sind so speziell oder die Abstützung wurde bei der Konstruktion nicht bedacht, dass nicht auf standardisierte Stützarme zurückgegriffen werden kann und teure Sonderlösungen gefunden werden müssen.