VDE-Studie

Wie KI die Arbeitswelt von Ingenieuren verändern könnte

| Redakteur: Lilli Bähr

Die neue VDE-Studie wirft einen Blick darauf, wie die zukünftige Arbeitswelt durch KI systematisch verändert wird und wie wir uns darauf einstellen können.
Die neue VDE-Studie wirft einen Blick darauf, wie die zukünftige Arbeitswelt durch KI systematisch verändert wird und wie wir uns darauf einstellen können. (Bild: gemeinfrei / CC0)

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Eine neue VDE-Studie beschäftigt sich damit, wie Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt verändert. Außerdem geht sie darauf ein, ob Roboter „Roboterrechte“ erhalten sollten.

Der VDE erstellte kürzlich die Studie „E-Ing 2025: Technologien, Arbeitsmarkt, Ingenieurberuf“ und befragte hierbei Manager und Hochschulprofessoren mit einem Ingenieurs- bzw. IT-Ausbildungsgang im Hintergrund.

Automatisiert und vernetzt in die nahe Zukunft

Zahlreiche intelligente Automatisierungs- und Vernetzungslösungen zwischen Mensch und Maschine werden in naher Zukunft in Wirtschaft und Gesellschaft zum Einsatz kommen. Bis 2025 werden vor allem „Wearables“, „Spracherkennung und -steuerung“, „Virtual Reality“ sowie „Augmented Reality“ eine große Rolle in der Arbeitswelt und im Alltag spielen. Autonome, mobile Roboter sehen 49 Prozent bis 2030, humanoide Roboter dagegen 65 Prozent der Befragten erst nach 2030 in der Praxis.

Autonome Roboter mit KI menschendienlich gestalten

„So weit entfernt sind wir von autonomen Robotern, die sich mit Hilfe von KI weiter entwickeln, tatsächlich nicht mehr und diese Entwicklung ist auch nicht mehr aufzuhalten. Die Frage ist, wie man heute KI-Anwendungen menschendienlich gestaltet und wie wir uns heute auf das Ungewohnte vorbereiten können“, erläutert Ansgar Hinz, CEO der Technologieorganisation VDE.

KI wirft ethische und rechtliche Fragen für Ingenieure auf

Die Befragten – alle mit einem Ingenieurs- bzw. IT-Ausbildungsgang im Hintergrund – sind sich durchaus der Verantwortung bewusst, die sie als Treiber von Innovationen, darunter auch KI, tragen. Für die große Mehrheit (80 Prozent) ist klar, dass KI neue ethische und rechtliche Fragen aufwirft. 70 Prozent sehen sich dadurch in der Pflicht, sich künftig verstärkt ethischen Fragen stellen zu müssen. Und so nennen die meisten das „Definieren von Regeln und Grenzen für KI-Systeme“, gefolgt vom „Umgang mit unvorhergesehenen Sonderfällen und Ereignissen“ und der „Vermittlung der Entscheidungen von KI-Systemen an davon betroffene Menschen“ als die Kompetenzen, die Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik in einem KI-geprägten Arbeitsumfeld künftig verstärkt benötigen werden.

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22.05.18 - Die TU München hat mit der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) Künstliche Intelligenz und Robotik vereint. lesen

An der Grenze zu einem neuen Zeitalter: Roboterrechte

Es herrscht Einigkeit über die große technische und wirtschaftliche Bedeutung von KI sowie darüber, dass die Entwicklungen auf diesem Gebiet schon in vollem Gange und als Realität zu betrachten sind. Angesichts dieser Veränderungen unserer Arbeits- und Lebenswelt stimmen zwar nur 13 Prozent der Aussage zu, dass die Roboterisierung dazu führen könnte, dass Roboter als moralische Personen fungieren und „Roboterrechte“ erhalten. Ganze 50 Prozent der Befragten wollen dies aber nicht ausschließen.

KI bringt große Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt mit sich

Für die im Rahmen der VDE-Studie befragten Manager und Hochschulprofessoren steht außer Frage, dass KI große Umwälzungen mit sich bringen wird, vor allem auf dem Arbeitsmarkt. Acht von zehn glauben, dass viele Berufsbilder und Jobs sich stark verändern oder sogar ganz wegfallen werden. Vor allem in der Produktion und der Montage werden für 44 Prozent der Studien-Teilnehmer KI-gesteuerte Systeme menschliche Tätigkeiten substituieren, gefolgt von Data Science/Analyse (36 Prozent), Verwaltungsfunktionen (32 Prozent) sowie Einkauf und Logistik (23 Prozent).

Was Arbeitnehmer über künstliche Intelligenz denken

KI

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15.06.18 - Wie Arbeitnehmer künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz bewerten, zeigt der Automatica Trend Index 2018 auf. Demnach sehen 62 % der Befragten in Deutschland KI als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden. Dr. Wieland Holfelder von Google betont dabei, dass KI von Menschen für Menschen gemacht sei und dieser Spirit auch aufrechterhalten werden müsse. lesen

Sieben Fehler bei der Einführung von KI

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19.06.18 - KI liegt im Trend, aber beim Einsatz der Technologie können Unternehmen einiges falsch machen. Pegasystems warnt vor den sieben häufigsten Fehlerquellen bei der KI-Implementierung. lesen

Bürger müssen sich auf lebenslanges Lernen einstellen

Auf die Frage, ob „KI und Roboter ein Gewinn für die Arbeitsplätze sind“ entscheidet sich der Großteil der Befragten (61 Prozent) für die Antwort „teils-teils“. 47 Prozent der Befragten sehen die Entwicklung insgesamt positiv und sagen, dass das Produktivitätsniveau der gesamten Volkswirtschaft steigen wird. Und 44 Prozent stimmen auch nicht zu, dass die Arbeitslosigkeit durch KI und Roboter extrem zunehmen wird. Neue soziale Absicherungen für die Bevölkerung, wie das bedingungslose Grundeinkommen, braucht es nicht. Acht von zehn sagen, dass wir uns alle auf einen lebenslangen Ausbildungsprozess einstellen müssen. Für 55 Prozent wird es der Vergangenheit angehören, lebenslang nur einen Beruf auszuüben.

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18.10.18 - Wie Mensch-Roboter-Arbeitsplätze mitarbeiterzentriert gestaltet werden können, stellten nun zwei Forschungsprojekte vor. Mensch-Roboter-Arbeitsplätze für schwerbehinderte Produktionsmitarbeitende und Serviceroboter zur Unterstützung von Pflegekräften zeigen, wie das Gestaltungsziel „Robotik für den Menschen“ konkret umgesetzt werden kann. lesen

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28.06.18 - Das erste künstliche Crewmitglied der ISS soll künftige Missionen unterstützen und wird von 14 kleinen Propellern bewegt. Diese werden von bürstenlosen DC-Servomotoren von Faulhaber angetrieben. lesen

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