Automatisierung
Wie eine End-to-End-Plattform den klassischen Anlagenbau herausfordert

Von Ute Drescher 4 min Lesedauer

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Lange Projektlaufzeiten und fehlende SPS-Fachkräfte bremsen viele Automatisierungsvorhaben aus. Die Plattform von Vention setzt auf einen anderen Weg: browserbasiertes Engineering, KI-Unterstützung im Design und Python statt klassischer SPS. Ein Blick darauf, wie sich Konstruktion, Programmierung und Betrieb einer Anlage dadurch verändern – und wo die Grenzen liegen.

Mobil und flexibel: Die Vention-Plattform kombiniert autonome Transportfahrzeuge mit Cobot-Technologie und lässt sich so je nach Bedarf im Werk neu positionieren. (Bild:  Vention)
Mobil und flexibel: Die Vention-Plattform kombiniert autonome Transportfahrzeuge mit Cobot-Technologie und lässt sich so je nach Bedarf im Werk neu positionieren.
(Bild: Vention)

Automatisierungsprojekte sollen heute vor allem eines: schnell laufen. Der klassische Sondermaschinenbau mit Projektlaufzeiten von drei bis sieben Jahren passt für viele mittelständische Fertiger nicht mehr zur geforderten Flexibilität – Produkte, Stückzahlen und Marktanforderungen ändern sich zu schnell. Gleichzeitig fehlt es an SPS-Fachkräften, um neue Anlagen zügig in Betrieb zu bringen. Die kanadische Automatisierungsplattform Vention will genau hier ansetzen: mit einem durchgängigen, KI-gestützten Workflow von der ersten Skizze bis zur laufenden Anlage – realisiert über Browser-Engineering, Cloud-Kollaboration und Python statt klassischer SPS-Programmierung.