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Der Hauptsteg des Rotorblatts ist hervorragend für die Installation des Deflektionssensors geeignet. Die Bewegungsamplitude des Blattes im Bereich des Messpunkts verursacht eine Winkeländerung der GFK-Saite an der aktiven Sensoreinheit. Diese Winkeländerung wird über zwei orthogonal angeordnete Kraftaufnehmer in ein Deflektionssignal umgerechnet [1].
Ausreichender Blitzschutz vorhanden
Die Saitenspannung, die mithilfe einer mechanischen Feder konstant gehalten wird, bestimmt die Empfindlichkeit des Sensors. Laminierte GFK-Patches stellen sicher, dass der Sensor an beiden Orten kraftschlüssig mit dem Rotorblatt verbunden ist.
Die aktive Einheit befindet sich derart dicht im Bereich der Rotornabe, dass ein ausreichender Blitzschutz vorhanden ist. Alle im Blatt integrierten Sensorteile sind nichtmetallisch und dementsprechend ungefährdet.
Bei einem Abstand zwischen aktiver und passiver Sensoreinheit von 20 m und einer Saitenspannung von konstant 300 N ergeben sich folgende relevanten Kennwerte des Deflektionssensors: Die Nichtlinearität ist kleiner als 0,1%. Die Temperaturkoeffizienten bei Nullsignal (TK0) und Kennwert (TKC) des Aufnehmers liegen unter 3 × 10–5/K. Die Messempfindlichkeit beträgt 20 µm bei 20 m Sensorlänge und die Messwertauflösung 1 : 10((hoch))4.
Messbereich erstreckt sich Konfiguration von –200 bis 200 mm
Der Messbereich erstreckt sich in dieser Konfiguration von –200 bis 200 mm. Die Auswerteelektronik der Aufnehmer, die auch der Anforderung nach extremer Langzeitstabilität genügt, entspricht entsprechenden Schutzgraden – zum Beispiel hinsichtlich der EMV-Festigkeit.
Die Auswerteelektronik ist direkt im Gehäuse des Deflektionssensor verbaut. Die Signalkopplung zwischen digitaler Aufnehmerelektronik und Datenfunksystem erfolgt über eine digitale Schnittstelle und entspricht modernsten Standards.
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