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Sichere Messung der Dehnung trotz extremer Einflüsse
Als zweite Eingangsgröße zur Bewertung der strukturellen Integrität ist die Dehnung – oder abgeleitet die mechanische Spannung – erforderlich. Faseroptische Dehnungsmessstreifen eignen sich hervorragend für den Einsatz in Rotorblättern aus Faserverbundkunststoffen.
Im Unterschied zu elektrischen Messstreifen haben sie bei Unempfindlichkeit gegen elektromagnetische Strahlung oder Hochspannung eine deutlich höhere Ermüdungsfestigkeit und damit Lebensdauer, die den Dehnungsniveaus und Lastspielzahlen in Rotorblättern entgegenkommt.
Bestimmung der Dehnung erfolgt über Bragg-Gitter
Die Bestimmung der Dehnung erfolgt über sogenannte Bragg-Gitter, die in die Glasfaser definiert integriert werden. Sie verändern die Wellenlänge des am Gitter reflektierten Spektrums infolge der Dehnung [2]. Weil optische Fasern gleichzeitig als Sensorelement und Übertragungsmedium für die Sensorsignale fungieren, erwachsen zusätzliche Anwendervorteile hinsichtlich des Installationsaufwands, der Robustheit und Betriebssicherheit.
Genügend Zeit zum Handeln nur bei frühzeitiger Warnung
Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit eines Schadensfrüherkennungs- oder Monitoringsystems sind hoch. Grundsätzlich gilt, dass Fehlalarme auszuschließen sind. Stillstand infolge Reparatur- oder Wartungsarbeiten ist unwirtschaftlich und zu vermeiden. Darüber hinaus muss das System dem Betreiber einer Windenergieanlage ausreichend Zeit zur Reaktion auf einen Schaden lassen.
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