KI

Was Arbeitnehmer über künstliche Intelligenz denken

| Redakteur: Sandra Häuslein

Laut Automatica Trend Index sehen 62 % der Arbeitnehmer in Deutschland künstliche Intelligenz (KI) als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden.
Laut Automatica Trend Index sehen 62 % der Arbeitnehmer in Deutschland künstliche Intelligenz (KI) als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Wie Arbeitnehmer künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz bewerten, zeigt der Automatica Trend Index 2018 auf. Demnach sehen 62 % der Befragten in Deutschland KI als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden. Dr. Wieland Holfelder von Google betont dabei, dass KI von Menschen für Menschen gemacht sei und dieser Spirit auch aufrechterhalten werden müsse.

62 % der Arbeitnehmer in Deutschland sehen künstliche Intelligenz (KI) als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden. Insbesondere die intelligente Steuerung über Sprachbefehle oder Touchpads wird es Menschen leichter machen, der Maschine neue Aufgaben zu geben (70 %). Die sozialen Fähigkeiten von Menschen werden die Informatiker mit ihren digitalen Helfern nach Ansicht von 78 % der Arbeitnehmer nicht ersetzen können. Das sind Ergebnisse des Automatica Trend Index 2018. Dafür wurden 1000 Arbeitnehmer in Deutschland im Auftrag der Automatica, Weltleitmesse für Robotik und Automation, über ein Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Grafik zum Automatica Trend Index 2018 – künstliche Intelligenz
Grafik zum Automatica Trend Index 2018 – künstliche Intelligenz (Bild: Messe München)

„Die jüngsten Entwicklungen in der KI dürften dazu führen, dass Roboter immer bessere Assistenten am Arbeitsplatz werden“, sagt Junji Tsuda, Präsident des Weltroboterverbands International Federation of Robotics. „Maschinen werden künftig nicht nur Aufträge ausführen, auf die sie programmiert sind. Sie werden in der Lage sein, die Fragen der menschlichen Kollegen zu verstehen, zu beantworten und auf Gesten zu reagieren. Im nächsten Schritt gilt es, die Arbeitsschritte eines Menschen zu antizipieren, um Hindernisse schon im Vorfeld zu erkennen und aus dem Weg zu räumen.“

KI-Innovationen für die enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine müssen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Deshalb wird für die Markteinführung mehr Zeit benötigt als etwa für KI-Softwareanwendungen, die in einer simulierten Live-Einstellung getestet und angepasst werden können. Das Vertrauen der Arbeitnehmer in den staatlichen Schutz ist groß: 71 % der Arbeitnehmer setzen darauf, dass KI von Gesetzen streng kontrolliert wird.

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„Künstliche Intelligenz ist von Menschen für Menschen gemacht“

Der Einsatz von Maschinen, die mit KI in die Lage versetzt werden Aufgabenstellungen eigenständig zu bearbeiten, wird nach Meinung von rund 60 % der Befragten den Arbeitsplatz bereichern. Gut ebenso viele Arbeitnehmer halten den Begriff „künstliche Intelligenz“ jedoch für irreführend, weil eine Maschine nicht wie ein Mensch intelligent lernen oder autonom handeln kann.

Zur Frage, wie sich KI auf die Arbeitswelt auswirken wird, sagt Dr. Wieland Holfelder von Google im Vorfeld zur Automatica 2018 in München: „Im Prinzip ist an der künstlichen Intelligenz nichts Künstliches. Sie ist von Menschen für Menschen gemacht – von daher müssen wir diesen Spirit aufrechterhalten und schauen, dass sie menschlich bleibt.“

Automatica Trend Index 2018

Für den Automatica Trend Index wurden im Januar 2018 insgesamt 7000 Arbeitnehmer über ein Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt, wie Roboter und Digitalisierung die Arbeitswelt verändern (Online-Panel): Deutschland (N=1.000), Frankreich, (N=1.000), Großbritannien (N=1.000), Italien (N=1.000), USA (N=1.000), China (N=1.000) Japan (N=1.000)

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