Hydraulik-Schläuche Wann Hydraulik-Schlauchleitungen zu überprüfen sind

Hydraulik-Schlauchleitungen müssen sowohl vor erstmaliger Nutzung als auch danach in festgelegten Zeitabständen überprüft werden. Auch außerhalb der Prüffristen machen Überprüfungen Sinn. Der VTH Verband Technischer Handel klärt auf.

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Auch in der Forsttechnik muss das sichere Betreiben von Maschinen und Fahrzeugen durch das regelmäßige Überprüfen der Hydraulik gewährleistet werden. Zum Schutz von Wasser und Boden in den Wäldern sind zudem biologisch schnell abbaubare Hydrauliköle zu verwenden.
Auch in der Forsttechnik muss das sichere Betreiben von Maschinen und Fahrzeugen durch das regelmäßige Überprüfen der Hydraulik gewährleistet werden. Zum Schutz von Wasser und Boden in den Wäldern sind zudem biologisch schnell abbaubare Hydrauliköle zu verwenden.
(Bild: PEFC Deutschland)

Hydraulik-Schlauchleitungen sind im Betrieb vielen Einflüssen ausgesetzt, die zu einer Reihe von Gefährdungen führen können. Zu diesen gehören das Verspritzen von Hydraulikflüssigkeit unter hohem Druck infolge von Undichtheit, Beschädigung oder Abriss der Leitung bzw. aufgrund einer Demontage von Komponenten unter Druck sowie peitschende und schlagende Leitungen bei Druckimpulsen, Gefahrstoffwirkungen der Hydraulikflüssigkeiten und Brandgefahr bei deren Austritt.

Prüfung auch außerhalb der Prüffristen durchführen

Deshalb schreibt der Gesetzgeber gemäß Arbeitsschutzgesetz vor, sie vor der erstmaligen Nutzung und danach in festgelegten Zeitabständen wiederkehrend zu prüfen (detailliert geregelt gemäß § 14 Betriebssicherheitsverordnung, kurz: BetrSichV). Eine Prüfung sollte in besonderen Situationen auch außerhalb der Prüffristen erfolgen. Darauf macht der VTH Verband Technischer Handel e.V. aufmerksam. Veranlassung zu außerordentlichen Überprüfungen besteht beispielsweise:

  • nach Unfällen,
  • nach Veränderung des Ortes der Aufstellung,
  • nach längeren Zeiträumen der Nichtbenutzung,
  • nach starken Beanspruchungen wie Kollisionen, Naturereignissen, Überhitzungen, Druckstößen,
  • aufgrund äußerer Einflüsse wie Schwingung, Feuchtigkeit, Verschmutzung.

Prüfung auf Basis der Gefährdungsbeurteilung

Art und Umfang der Prüfung legt der Anwender selbst auf Grund der durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung fest. Die Beurteilung ist laut ArbSchG §§ 5+6 sowie BetrSichV § 3 und nach der DGUV Vorschrift 1 (ehemals BGV-A1) § 3 vorgeschrieben. Vorbehaltlich konkreter Herstellervorgaben sind Intervalle von zwölf oder sechs Monaten (erhöhte Anforderung) üblich.

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