Integrierte Sensorik Continental entwickelt intelligenten Schlauch
Continental will klassische Gummi- und Kunststoffprodukte, die bisher lediglich mechanische Aufgaben erfüllen, mit Sensorik, intelligenten Systemen und Aktorik anreichern. Die Forschungen hierzu finden im neuen Drucktechnikum in Freiburg statt.
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Der Forschungsschwerpunkt liegt nach eigenen Angaben auf der Integration von intelligenten Systemen und Netzwerken. Insbesondere werde die Schnittstelle von Bauteilen aus Elastomeren und der Integration von Elektronik betrachtet.
So kommt beim Forschungsvorhaben „sensIC“ beispielsweise integrierte Sensorik auf Basis von gedruckter Elektronik in Schlauchleitungen für Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Konkret werden Schläuche für das Thermomanagement von Fahrzeugbatterien mit integrierten Temperatursensoren ausgestattet. Da die Elektronik absolut sicher sein muss, liegt ein besonderer Fokus auf der Absicherung der elektronischen Systeme gegenüber Manipulationen und Plagiaten, heißt es.
Produkte intelligent machen
Continental verspricht sich vor allem eine große Anwendungsvielfalt der Technologie und weniger Kosten in der Produktion.
Gedruckte Elektronik können wir theoretisch überall verwenden. Die Produktpalette ist quasi unendlich und perfekt zugeschnitten auf die Strategie von Continental.
Und Schläuche seien da nur ein Beispiel. Denn wenn es dort funktioniert, dann auch in Luftfedern, Riemen, Transportgurten und Reifen.
Laut Wolfer haben die Systeme im kleinen Maßstab eine enorme Komplexität aufgrund der feinen und empfindlichen Strukturen. Die nächste Herausforderung sei nun, die neuartigen technischen Systeme im industriellen Maßstab zu fertigen.
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