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Lithium-Ionen-Batterien für Hybridfahrzeuge im Programm
Als erster Hersteller weltweit produziert Continental Lithium-Ionen-Batterien für den Einsatz in Hybridfahrzeugen seit Ende 2008 serienmäßig. Lithium-Ionen-Energiespeicher der neuesten Generation bieten im Vergleich zu den derzeit noch eingesetzten Nickel-Metallhydrid-Batterien eine deutlich höhere Speicherdichte. In seinem Hybridbaukasten bietet Continental neben den Batterien auch die Leistungselektronik, den Elektromotor sowie komplette Systemlösungen inklusive Integriertem Powertrain Management als Kernkomponenten von Hybridsystemen an.
Auch bei Nutzfahrzeugen wird kurzfristig Hybridtechnologie im Antriebsstrang zum Einsatz kommen. Lastwagen für den Güterverteilverkehr und Busse in Ballungsgebieten können rund 30 Prozent an Kraftstoff einsparen, weil sie überwiegend Kurzstrecke im Stopp-and-Go-Verkehr fahren, in dem der Hybridantrieb seine Vorteile voll ausspielen kann. Continental hat mit ZF Friedrichshafen zusätzlich zum PKW-Bereich eine Vereinbarung für eine Zusammenarbeit im Nutzfahrzeugbereich geschlossen; dazu wird das Unternehmen Lithium-Ionen-Batterien der neuesten Generation beisteuern.
Energieaufwändige Hydraulik durch elektrische Antriebe ersetzen
Energiemanagement und elektrisch unterstützte Lenkung: Automobilhersteller müssen den CO2-Ausstoß gerade der Fahrzeuge in schweren Fahrzeugklassen signifikant senken, um empfindlichen Strafsteuern zu entgehen. Diese erreichen bereits heute zum Beispiel in einigen europäischen Ländern bei größeren Limousinen oder SUVs leicht vier- oder sogar fünfstellige Euro-Beträge.
In einem ersten Schritt werden diese Fahrzeuge mit Stopp-Start-Systemen ausgerüstet. Um die Energieversorgung des Bordnetzes sicher zu stellen, bietet Continental hierfür ein Energiemanagementsystem bei dem alle elektrischen Fahrzeugkomponenten mit einbezogen werden können an. Durch die Elektrifizierung von Aggregaten wie Servolenkung oder Kühlwasserpumpe, bei denen die konventionelle, energieaufwändige Hydraulik durch einen elektrischen Antrieb ersetzt wird, ergeben sich zusätzlich beträchtliche Sparpotenziale.
Die Division Chassis & Safety hat ein modulares Power Pack aus Steuerelektronik und Elektromotor entwickelt, das den Einbau der elektrisch unterstützten Lenkung bei großen Limousinen oder SUV bei bestehenden 12-Volt-Bordnetzen ermöglicht. Elektrisch unterstützte Lenkungen sparen spürbar Kraftstoff ein, weil sie anders als Hydraulikpumpen nur dann Energie benötigen, wenn sie tatsächlich arbeiten, während die Hydraulikpumpe permanent mit Leistung versorgt werden muss. Rund 0,2 bis 0,4 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer lassen sich, je nach Lenkungskonzept, durch die elektrisch unterstütze Lenkung einsparen.
Batteriesensor überwacht Starterbatterie im Stopp-Start-System
Eine kleine, aber wichtige Komponente im Stopp-Start-System heutiger Fahrzeuge ist der von der Division Interior entwickelte Intelligente Batteriesensor (IBS). Der Sensor analysiert kontinuierlich den Ladezustand der 12-Volt-Batterie. So wird sichergestellt, dass die Starterbatterie genügend Ladung hat, um die Energieversorgung während der „Stopp-Phase“ für alle anderen Fahrzeugsysteme zu gewährleisten und genügend Kraft hat, um den Motor wieder zu starten.
Bei voller Batterie kann der Sensor zusätzlich die Information geben, dass ein weiteres Laden durch die Lichtmaschine nicht mehr notwendig ist. Auch dies entlastet den Motor und senkt damit den Verbrauch und macht Stopp-Start-Systeme zuverlässig. Das kurzfristige Absacken der Bordspannung beim automatischen Anlassen des Motors puffert der DC/DC-Konverter ab. Infotainmentfunktionen wie Radio und Navigationssysteme bleiben so dauerhaft in Betrieb.
(Teil 4: Welche Vorteile „Adaptive Cruise Control“ und „Follow to Stop“ haben.)
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