Anbieter zum Thema
Piezo-Direkteinspritzung senkt den CO2-Ausstoß
Direkteinspritzsysteme für Diesel und Benziner sorgen für hohe Leistungen und maximales Drehmoment bei niedrigem Verbrauch. Den Herausforderungen durch die Einführung der Euro 6-Abgasnorm stellt sich die Division Powertrain mit der neuesten Generation von Piezo–Einspritzdüsen beim Dieselmotor: Die direkte Einwirkung des Piezo-Elements auf die Düsennadel ohne Umweg über eine Hydraulik soll Öffnungszeiten und -grad des Injektors noch exakter steuern.
So ergibt sich die Möglichkeit zur Einspritzratenverlaufsformung – als Alternative zur bislang üblichen Mehrfacheinspritzung. Dabei dient der Piezo-Steller auch als Sensor, denn er kann die exakte Position der Düsennadel an das Steuergerät melden. Somit entsteht erstmals ein geschlossener Mengenregelkreis. Mit der Piezo-Direkteinspritzung kann der CO2-Ausstoß dabei gegenüber einem Motor mit herkömmlicher Saugrohreinspritzung um 20-25 Prozent gesenkt werden. Durch die Kombination bürstenlose Kraftstoffpumpe (EC-Pumpe) in der Fördereinheit und Elektronik zur Bedarfsregelung lassen sich weiter 1-3 g CO2 pro 100 km einsparen.
Steuerungen für Automatikgetriebe bestimmen den Verbrauch
Automatikgetriebe werden eine immer größere Marktbedeutung erhalten. Das erfordert eine exakte Steuerung der Schaltvorgänge, um den Motor möglichst oft in verbrauchsarmen Drehzahlbereichen zu fahren. Continental bietet Steuersysteme für das gesamte Spektrum von Automatikgetrieben an. Vor allem das Doppelkupplungsgetriebe (DCT, Double Clutch Transmission) soll den Komfort eines Automatikgetriebes mit der Effizienz eines Handschalters verbinden.
Zu den innovativen Technologien zur Abgasnachbehandlung und somit zur Reduzierung von Emissionen gehören auch unverzichtbare Komponenten im Abgasstrang. Über Sensoren von Continental werden beispielsweise Abgastemperatur, Ruß oder NOx-Gehalt gemessen, die Effizienz der Katalysatoren errechnet, um dann regenerative oder regulative Gegenmaßnahmen durch im Abgasstrang befindlichen Injektoren einzuleiten. Somit ist ein optimaler Ablauf der Partikelfilterregeneration sowie Regelung des SCR-Systems zur selektiven katalytischen Reduktion von Stickoxiden gewährleistet.
Elektrische Komponenten für Antrieb und Aggregate sparen Benzin
Die Entwicklung vom Verbrennungsmotor zum Zero-Emission-Elektroauto der Zukunft ist bereits voll im Gang. Immerhin fast jeder neunte Autofahrer erklärt, dass er sich „voll und ganz“ vorstellen kann, beim nächsten Kauf auf ein Elektroauto umzusteigen, ergab eine repräsentative Befragung deutscher Autofahrer im Auftrag von Continental im Frühjahr 2009.
„Für Continental ist es erklärtes Ziel, auf diesem Sektor seine führende Rolle als Zulieferer auszubauen“, betonte Dr. Neumann. „Bereits heute leben 50 Prozent der Einwohner weltweit in Städten bzw. stadtnahen Bereichen. Die Möglichkeit, dort vollständig emissionsfrei zu fahren, wird deshalb immer wichtiger.“ Hybrid- und Elektroantriebe sind ein guter Weg dahin. Für die Hybridisierung bzw. Elektrifizierung des Antriebsstrangs hat die Division Powertrain einen Baukasten für die Automobilhersteller entwickelt, der sich flexibel bei Mild-, Voll-, Plug-in-Hybrids, Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeugen einsetzen lässt. Damit kann beim Einsatz mit einem konventionellen Verbrennungsmotor der Verbrauch um bis zu 25 % gesenkt werden. Elektrofahrzeuge ermöglichen darüber hinaus komplett emissionsfreies Fahren.
(Teil 3: Was es mit dem hybridbaukasten von Continental auf sich hat)
(ID:312624)