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Verstelleinheit Verstelleinheit mit elektronischer Positionsanzeige

| Redakteur: Jan Vollmuth

IEF-Werner hat seiner manuellen Verstelleinheit Domiline eine brandneue Busschnittstelle mit auf den Weg gegeben. Damit können sich die Verstelleinheiten erstmals ihre eigene Position merken. Diese Funktionalität bietet völlig neue Möglichkeiten.

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Erweiter um elektronische Positioniereinheit mit Busschnittstelle: Domiline 50 mit MDV 80.
Erweiter um elektronische Positioniereinheit mit Busschnittstelle: Domiline 50 mit MDV 80.
(Bild: IEF-Werner GmbH)

Die spindelgetriebenen Komponenten aus Aluminium mit der Bezeichnung Domiline sind modular, leicht umzurüsten und vielseitig. Da die Anforderungen an die effektive Handhabung von Betriebsmitteln immer spezieller werden, hat der Automatisierungsspezialist IEF Werner aus Furtwangen jetzt eine Möglichkeit geschaffen, Einstellarbeiten – insbesondere bei häufig wechselnden Positionen – drastisch zu vereinfachen. Möglich macht's die neue busfähige elektronische Positionsanzeige. Sie kann an alle linearen und rotativen Verstelleinheiten der Domiline-Familie angebaut und sogar nachgerüstet werden. Um die Positionen schnell und effektiv einzustellen, muss der Bediener lediglich den Sollwert mit dem Istwert vergleichen.

Server stellt die Parameter bereit

Beide Werte werden am zweizeiligen LCD-Display angezeigt. Die obere Zeile ist für die aktuelle Position der Verstelleinheit bestimmt, die zweite Zeile zeigt die Zielposition an, die vom Server übermittelt wurde. Auf dem Server werden alle Parameter gespeichert, die zur Produktion des gewünschten Artikels eingestellt werden müssen. Der Bediener dreht am Stellelement der Verstelleinheiten und verändert somit den Istwert. Sobald der Istwert und der Sollwert übereinstimmen signalisiert eine LED die korrekte Position. Dabei kann der Bediener die Position bis auf drei Stellen nach dem Komma ablesen.

„Domiline zusammen mit der elektronischen Busanzeige reduziert die Rüstzeiten, beispielsweise bei Formatverstellung, um bis zu 30%. Dies steigert die Effizienz der Maschine deutlich“, so Fritz Wehinger, Produktmanager bei IEF-Werner. „Seit der Markteinführung vor fast 25 Jahren, wird der Funktionsumfang der Domiline-Familie kontinuierlich erweitert. Dabei achten wir immer darauf, dass unsere Innovationen stets rückwärtskompatibel sind.“

Jederzeit nachrüstbar

Alle Domilines können jederzeit mit der elektronischen Busanzeige nachgerüstet werden, ohne großen Aufwand. Ein weiterer großer Vorteil der Schnittstelle ist die Möglichkeit, die eingestellten Positionen zu überwachen. Dies ist besonders nützlich, wenn es um Qualitätssicherung oder Nachweisdokumentation geht. Mit der neuen elektronischen Busanzeige kann beispielsweise problemlos sichergestellt werden, dass alle Positionen beim Produktionsstart korrekt eingestellt wurden. Außerdem kann gewährleistet werden, dass die Position sich während der Produktion nicht verstellt haben. Dies wird durch Vibrationen verursacht, falls der Bediener vergessen haben sollte, die Verstelleinheiten mit dem Klemmhebel zu fixieren.

Eine weitere Neuheit ist ein Faltenbalg, der die Spindel in öliger oder schmutziger Umgebung zuverlässig schützt. Überdies entwickelt IEF-Werner eine Lösung, die es erlaubt, bestimmte Domiline-Modelle mit günstigen Schrittmotoren oder universellen Servomotor nachzurüsten. (jv)

Motek 2016: Halle 5, Stand 5120

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