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Spindelhubgetriebe Variantenreiche Spindelhubgetriebe von Neff

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Neff stellt auf der Motek 2017 neuartige Spindelhubgetriebe aus der Tubix-Baureihe vor. Die Grundform soll sich einfach in vorhandene Konstruktionen integrieren lassen. Aufgrund zahlreicher Aufbauvariationen kann das Hubgetriebe einfach an spezifische Kundenanforderungen angepasst werden. Auch Materialvariationen lassen sich dem Unternehmen zufolge einfach umsetzen

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Ausgehend vom klaren und extrem kompakten Aufbau der Tubix-Hubgetriebe sollen sich reihenweise Applikationen ableiten lassen.
Ausgehend vom klaren und extrem kompakten Aufbau der Tubix-Hubgetriebe sollen sich reihenweise Applikationen ableiten lassen.
(Bild: Neff)

Bei der neuen Generation von Spindelhubgetrieben aus dem Hause Neff übernehmen zwei gekreuzte und mit Laserstrahl verschweißte Rohre die Funktion des traditionellen Getriebegehäuses. Das soll Materialvariationen vereinfachen. So können zum Beispiel Edelstahl-Spindelhubgetriebe für Anwendungen in der Medizin-, Verpackungs- oder Nahrungsmitteltechnik ohne großen Zusatzaufwand schnell realisiert werden.

Klarer, extrem kompakter Aufbau

Ausgehend vom klaren und extrem kompakten Aufbau der Tubix-Hubgetriebe lassen sich reihenweise Applikationen ableiten, die viele bestehende Anwendungen abdecken und neue Einsatzfälle erschließen sollen. So soll sich schon die Grundform der neuen Tubix-Getriebe einfach in vorhandene Konstruktionen integrieren lassen. Wahlweise können die Standard-Anbauplatten unterhalb oder oberhalb des Antriebzapfens angebracht werden. Durch die Variation der Grundplatten ergeben sich darüber hinaus viele Gestaltungsmöglichkeiten. So können die neuen Spindel-Hubgetriebe einfach an bestimmte Kundenanforderungen angepasst werden oder bei der Substitution bereits bestehender Antriebslösungen können die Anschlussmaße der schon bestehenden Bohrbilder realisiert werden. Weiter sind die Rohre mit einer fast beliebigen Länge herstellbar. In Bezug auf das Spindelrohr ergibt sich daraus dem Unternehmen zufolge der Vorteil, dass das Maß zwischen Grundfläche und Antriebswelle variiert werden kann. Wenn die Befestigungsplatte am Rohr-Ende verschweißt wird, kann bei sehr schlanken Anwendungen das Spindelrohr als Abstützung dienen. Ein verlängertes Antriebswellen-Rohr in Kombination mit einer Hohlwelle und einem angeschweißten Motorflansch erspart den Einsatz der sonst üblichen Motorglocken, was wesentlich kompakter bauen und zusätzlich Kostenvorteile bringen soll.

Mit stehender oder rotierender Hubspindel lieferbar

Die neuentwickelte Spindelhubgetriebe-Baureihe Tubix ist mit den bekannten Übersetzungen und mit stehender (N-Version) oder rotierender (R-Version) Hubspindel lieferbar. Als Gewindetrieb kommen wahlweise Neff-Trapezgewindespindeln oder Neff-Kugelgewindetriebe in verschiedenen Durchmessern und Steigungen zum Einsatz. Zubehör und Anbauteile aus dem Neff-Baukasten wie Befestigungsplatten, Gabelköpfe, Gelenkaugen und Faltenbälge aus den kubischen Spindelhubgetrieben sind auch für die neue Tubix-Baureihe verwendbar.

Ab sofort steht die Baugröße 50 mit einer max. Hubkraft von 5 kN zur Verfügung. Weitere Baugrößen sollen schon in Kürze folgen, so dass in den nächsten Wochen ein vollständiges Programm entsteht. Erstmals vorgestellt werden die neuartigen Spindelhubgetriebe aus der Tubix-Baureihe auf der diesjährigen Motek in Stuttgart. (sh)

Motek 2017: Halle 4, Stand 4120

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