Produktentwicklung Forschende wollen die Brücke zwischen Strategie und CAD schlagen

Quelle: Universität Paderborn 1 min Lesedauer

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Häufig Realität im Maschinen- und Anlagenbau: Marktanforderungen ändern sich über Nacht, Varianten explodieren und die Nachvollziehbarkeit früherer Design-Entscheidungen geht im Projektalltag oft verloren. Wie bleibt die Produktentwicklung hier „zukunftsrobust“?

Zukunftsrobuste Produktentwicklung: Ein Forschungsprojekt zur Planung von Portfolios geht in die zweite Runde.(Bild:   /  Pixabay)
Zukunftsrobuste Produktentwicklung: Ein Forschungsprojekt zur Planung von Portfolios geht in die zweite Runde.
(Bild: / Pixabay)

Das Forschungsprojekt „Zu Pro II“ des Heinz Nixdorf Instituts (Universität Paderborn) und des IPEK (KIT) geht in die zweite Runde, um genau diese Lücke zu schließen. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG, entwickeln die Forschende Methoden, die zwei zentrale Schmerzpunkte im Engineering adressieren:

1. Die generationenübergreifende Planung (Systemgenerationsentwicklung)
Oft wird das Rad neu erfunden, weil unklar ist, welche Ziele aus Vorgängergenerationen stabil bleiben müssen und welche sich dynamisch ändern dürfen. „Zu Pro II“ macht diese Wechselwirkungen sichtbar. Das Ergebnis: Eine fundierte Basis für strategische und operative Entscheidungen, statt „Trial-and-Error“ bei der nächsten Generation.
2. Durchgängigkeit vom Portfolio bis zum Subsystem
Ziele dürfen nicht in den Management-Etagen hängen bleiben. Das Projekt zeigt, wie abstrakte Strategien (z. B. Plattformarchitekturen) konsistent bis auf die Ebene der Subsysteme – wie Batterie, Antrieb oder Energiemanagement – heruntergebrochen werden. Nur so wird klar: Welche Auswirkung hat eine Änderung auf Portfolio-Ebene konkret für den Konstrukteur am Bauteil?

Warum das wichtig ist

Statt isolierter Lösungen soll „Zu Pro II“ eine kohärente Ausrichtung über alle Planungsebenen hinweg ermöglichen. Das reduziert Redundanzen, sichert das Wissen über Produktgenerationen und macht Portfolios widerstandsfähig gegen Marktunsicherheiten.

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(Bild: VCG)

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