CAD
Tipps & Tricks für Konstrukteure und Entwickler

Quelle: Bechtle PLM, Eplan, Dassault Systèmes, PTC, Siemens Digital Industries Software, Simus Systems, WSCAD 8 min Lesedauer

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Ob automatische Bemaßung, KI-Unterstützung, modellbasierte Fertigungsinformationen oder standardisierte Engineering-Daten: Aktuelle Software macht den Produktentstehungsprozess effizienter, zuverlässiger und durchgängiger. 

Wir haben konkrete Tipps recherchiert, die das Engineering beschleunigen.(Bild:  © DOC RABE Media – stock.adobe.com)
Wir haben konkrete Tipps recherchiert, die das Engineering beschleunigen.
(Bild: © DOC RABE Media – stock.adobe.com)

MBD macht das 3D-Modell zur verlässlichen Quelle

Rückfragen aus der Fertigung entstehen häufig, weil Informationen an verschiedenen Stellen abgelegt sind: Das 3D-Modell ist aktuell, die Zeichnung jedoch veraltet. Ein Lieferant arbeitet möglicherweise mit einer älteren Datei – und schon beginnt die Suche nach der gültigen Toleranz.
Model-Based Definition (MBD) schafft hier Abhilfe. Fertigungsrelevante Informationen werden direkt am 3D-Modell hinterlegt. Dazu gehört die Product Manufacturing Information (PMI). Sie umfasst unter anderem Maße, Toleranzen, geometrische Tolerierung und Bezüge sowie weitere Hinweise für Fertigung und Prüfung.In der Produktentwicklungsplattform Onshape sind diese Angaben direkt mit der jeweiligen Geometrie verknüpft. Dadurch bleibt eindeutig, welche Anforderung zu einer Fläche, Bohrung oder Kante gehört. Ein sinnvoller Einstieg ist ein Einzelteil mit wenigen, aber kritischen Prüfmerkmalen. Definieren Sie zunächst die Bezüge und ergänzen Sie anschließend die erforderlichen Toleranzen. Im Inspection Panel lassen sich die PMI strukturiert und filterbar anzeigen. Ein Eintrag führt direkt zur zugehörigen Stelle im Modell.