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Simulation Thermodynamische Aspekte bei E-Fahrzeugen simulieren

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Technia Transcat unterstützt mit der Simulationslösung Dymola das Krefelder Unternehmen Syn-Ergy dabei, E-Fahrzeuge und ihre Batterien mit Blick auf thermodynamische Aspekte weiter zu optimieren.

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Besonders bei E-Fahrzeugen ist Thermomanagement ein Thema: Wirkungsgrad und Reichweite der Batterie hängen davon ab, wie optimal thermodynamische Aspekte gelöst wurden.
Besonders bei E-Fahrzeugen ist Thermomanagement ein Thema: Wirkungsgrad und Reichweite der Batterie hängen davon ab, wie optimal thermodynamische Aspekte gelöst wurden.
(Bild: Technia Transcat/Pixabay)

Simulation Marc Graaf, Gründer von Syn-Ergy Thermal Management GmbH, hat sich auf das komplexe Zusammenspiel verschiedener Komponenten spezialisiert. „Erfolgreiches Thermomanagement hat im Grunde drei Ziele: wir wollen bestmögliche Betriebsbedingungen für die Batterie, dabei einen möglichst hohes Maß an Komfort für die Fahrzeugnutzer und eine möglichst vollständige Verwendung von vorhandenen Ressourcen, wie zum Beispiel der Abwärme von Motor oder Elektronik.“

Bei Syn-Ergy hat man sich auf die thermischen Vorgänge in und um die Fahrzeugbatterie spezialisiert. Graaf ist mit rund 20 Jahren Berufserfahrung und der Beteiligung an mehr als 60 Erfindungsmeldungen ein ausgewiesener Experte in thermodynamischen Fragen. Sein tägliches Werkzeug: das Dynamic Modelling Laboratory, kurz Dymola, mit dem sich komplexe Systeme simulieren und abbilden lassen. Dank Dymolas Multi-Engineering-Kapazitäten lassen sich Modelle zusammensetzen, die verschiedenste Komponenten aus unterschiedlichen Ingenieur-Bereichen beinhalten. „Die animierte Abbildung sorgt zudem für eine noch authentischere Darstellung der Realität“, erläutert Daniel Lehmann, verantwortlicher Vertriebsmitarbeiter bei Technia Transcat und Graafs Ansprechpartner. Die Karlsruher PLM-Spezialisten unterstützten ihn bei der Implementierung des Programms und stehen Syn-Ergy als verlässlicher Software-Partner zur Seite.

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Dymola ermöglicht multidisziplinarische Arbeit

„Der größte Vorteil von Dymola für unsere Arbeit liegt darin, dass man multidisziplinarisch arbeitet, also verschiedene physikalische Vorgänge parallel abbilden kann“, so Graaf. Verschiedene Entwicklungsstufen lassen sich mit Dymola mühelos begleiten; Veränderungen lassen sich leicht im Modell abbilden und durchspielen. Besonders am Anfang eines Projekts ist Dymola eine erhebliche Erleichterung: „Meistens liegen noch nicht alle Informationen zu den jeweiligen Komponenten vor. Klassischer Weise müsste man dann Vermutungen anstellen, mit Schätzwerten arbeiten oder tatsächlich warten bis alle Daten da sind. Das Programm ermöglicht es, dass wir beginnen und einfach nach und nach alle weiteren Informationen einpflegen und das Modell so immer komplexer machen, ohne dass bei einer Änderung nochmal von vorne begonnen werden müsste.“

Präzise Simulationen erstellen

In vor-digitalen Zeiten waren solche Berechnungen unglaublich zeitintensiv und von einem Dienstleister wie Syn-Ergy beinahe nicht zu erbringen. Große Unternehmen und Automobilhersteller verließen sich viel auf Erfahrungswerte und mussten bei der Veränderung eines einzigen Parameters die gesamten Berechnungen neu aufsetzen. Heute aber kann man mit Dymola beliebig komplex modellieren und das Modell, oder auch nur Teile des Modells, in andere Projekte importieren. Um die Simulationsmodelle schneller aufzubauen, werden bei SynErgy Heat Exchanger, Liquid Cooling und Vapor Cycle Libraries von Modelon – TechniaTranscats Partner – genutzt. „Wir können so effizient präzise Simulationen erstellen und als Dienstleister unseren Kunden das Expertenwissen als anschauliche, realistische Darstellung zur Verfügung stellen“, bilanziert Graaf.

Über die Vorteile der Software selbst hinaus schätzt man vor allem die kompetente Betreuung durch Technia Transcat. Schnelle Reaktionszeiten, die Bereitschaft persönlich vorbei zu kommen und vor allem das technische Know-how haben bei Syn-Ergy für das Gefühl gesorgt, in guten Händen zu sein. „Die Offenheit, mit der man Vorschlägen begegnet und die Selbstverständlichkeit, mit der man auch Kooperationspartner dazu holt, falls eine entsprechende Lösung nicht inhouse gefunden werden kann, haben mich sehr beeindruckt“, gibt Graaf zu. „Es steht zu jeder Zeit der Kunde mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen im Fokus.“ Bei Technia Transcat freut man sich über das Lob und Lehmann bestätigt: „Unser Ziel ist es, Unternehmen so zu unterstützen, dass diese ihre Arbeit dank optimaler Software-Lösungen so gut wie möglich erledigen können.“ Bei Syn-Ergy hat man das erfolgreich umgesetzt, sodass einen Blick in die nahe Zukunft möglich ist. „Wir planen uns demnächst nicht mehr nur um die thermodynamischen Vorgänge rund um die Batterie zu kümmern, sondern würden das gerne auch auf den Bereich Antriebsstrang ausdehnen“, so Graaf – und dank Dymola und mit Technia Transcat wird dies sicher gelingen. (jup)

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