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Phasenfeldsimulationen zeigen die Mikrostrukturentwicklung in einem System mit ~1000 Körnern. Korngrenzen (schwarz) trennen Bereiche unterschiedlicher Orientierung (weiß). Gezeigt werden i) mittlere Krümmungsbewegung (MCF, blau) und ii) MCF mit inneren Spannungen, wie bei Vielkristallen. Unten rechts zeigt die Farbcodierung (blau bis rot) die zeitliche Entwicklung. Pfeile markieren Bewegungen entgegen der Krümmung – ein Hinweis auf scherkopplungsgesteuerte Korngrenzenbewegung. (Bild: TU Dresden)
Werkstoffe

Werkstoffe künftig gezielter entwickeln

Warum wachsen Kristallkörner in Metallen und Keramiken anders als gedacht? Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Marco Salvalaglio von der Technischen Universität Dresden (TUD) hat es herausgefunden: Nicht nur die Grenzflächenenergie, sondern auch innere Spannungen spielen bei der Entwicklung der Mikrostruktur kristalliner Materialien eine zentrale Rolle.

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High Mix – low Volume. Diese Produktionsweise vieler Anlagenbauer erfordert transparentes Kostenwissen. Lösungen von Datenspezialist Simus Systems machen das möglich. (Bild: Simus Systems)
Produktentwicklung

Wie man die Bauteilkosten in den Griff bekommt

Rund 1,5 Millionen Entwicklungsbauteile hat der Maschinen- und Anlagenbauer Marel untersucht, um Arbeitspläne zu erstellen und die Herstellkosten zu kalkulieren. Transparente Kosten an 16 Fertigungsstandorten weltweit, jederzeit abrufbares Wissenskapital und erhebliche Effizienzgewinne sind Ergebnisse des vierjährigen Projekts.

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Mit dem neuen Verfahren, das Dr. Oliver Maurer entwickelt hat, lassen sich mit dem 3D-Drucker vor allem kleinere Metallbauteile erheblich feiner und qualitativ hochwertiger drucken. (Bild: Claudia Ehrlich/Universität des Saarlandes)
Additive Fertigung

Schall macht 3D-gedruckte Metallbauteile stabiler

Ein Team der der Universität des Saarlandes will den 3D-Druck präziser machen. Dem Doktoranden Oliver Maurer ist es nun gelungen, die Qualität kleiner Metallbauteile, die im Pulverbett 3D-gedruckt werden, deutlich zu erhöhen – und zwar mit Schall. Die Industrie könnte hiermit erheblich stärker belastbare Bauteile produzieren. Die Forscher suchen nach Kooperationspartnern für den Technologietransfer.

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