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Kugellager Stütz- und Kurvenrollen im Einsatz in Teleskopgabeln: Wenn Qualität und Preis stimmen

| Redakteur: Jan Vollmuth

Teleskopgabeln kommen vor allem in der Logistik zum Einsatz: In Warenlagern sind sie die Schnittstelle zwischen der zu transportierenden Last und dem Regalbediengerät (RBG) und somit enormen Belastungen ausgesetzt – denen die eingesetzte Lagertechnik gewachsen sein muss. Die Römer Fördertechnik GmbH verlässt sich dabei auf Produkte von Stützrollen und Kugellager von Findling Wälzlager.

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Die Teleskopgabeln von Römer Fördertechnik eignen sich zur einfachtiefen Lagerung von Europaletten oder Gitterboxen mit einem Gewicht von bis zu 1500 kg.
Die Teleskopgabeln von Römer Fördertechnik eignen sich zur einfachtiefen Lagerung von Europaletten oder Gitterboxen mit einem Gewicht von bis zu 1500 kg.
(Bild: Römer Fördertechnik GmbH)

Der Stapler lädt eine Europalette auf seine Gabel, fährt in den schmalen Gang zwischen den Hochregalen. An seinem Bestimmungsort angekommen hebt er die Palette auf 15 m Höhe, schiebt sie an ihren Lagerplatz, und fährt kurz darauf zurück, um die nächste Palette aufzuladen.

Hohen Belastungen ausgesetzt

Regalbediengeräte wie dieser Stapler verwenden sogenannte Teleskopgabeln, die in Warenlagern die Schnittstelle sind zwischen der zu transportierenden Last und dem Regalbediengerät (RBG) und hohen Belastungen ausgesetzt sind. Die Römer Fördertechnik GmbH (RFT) mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Wetter (Ruhr) bietet Teleskopgabeln zur einfachtiefen Lagerung von Europaletten oder Gitterboxen mit einem Gewicht bis 1500 kg.

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RTF garantiert für seine Produkte einen hohen Sicherheits- und Qualitätslevel – auch für die neuen, frequenzgeregelten Teleskopgabeln des Unternehmens. „Im Vergleich zu den alten Geräten konnten wir die Bauhöhe um ca. 28 % reduzieren“, erläutert Dr. Jürgen Baier, zuständig für den technischen Vertrieb und Kundendienst bei Römer Fördertechnik. „Dieser Vorteil macht die Lösung auch interessant für bestehende Kunden. Ihnen bieten wir eine Generalüberholung im Ringtausch an.“ Dabei wird die zu überholende Teleskopgabel mittels einer Ersatzgabel getauscht, ohne dass das System zu einem Stillstand kommt.

Gabeln in zwei Ausführungen erhältlich

Die Teleskopgabeln von Römer Fördertechnik sollen sich einfachtiefen Lagerung von Europaletten oder Gitterboxen mit einem Gewicht von bis zu 1500 kg eignen. Sie sind in zwei Ausführungen erhältlich: Die DS (Doppelt Sinuid)-Gabeln sind laut RTF für mechanische Antriebssysteme konzipiert, die die Last jeweils in den Endlagen sinusartig beschleunigen oder verzögern. Diese Ausfahreinrichtungen eignen sich für den Austausch von alten, verschlissenen Teleskopgabeln mit diesem Antriebssystem. Dabei sollen keine weiteren steuerungstechnischen Änderungen am Regalbediengerät notwendig sein.

Die F-Gabel hingegen arbeitet mit einem einfacheren und robusten linearen Kettenantrieb sowie frequenzgesteuerten Antrieben, so RTF. Diese Teleskopgabeln sollen sich für die Handhabung von Lasthilfsmitteln wie Europaletten oder überall dort eignen, wo hohe Lasten bis max. 1500 kg im Dreischicht-Betrieb zuverlässig bewegt werden müssen.

Unternehmen setzt auf Qualität

„Für ein Regalbediengerät ist eine voll funktionstüchtige Teleskopgabel genauso wichtig wie der Strom, mit dem das System betrieben wird“, so Dr. Jürgen Baier. „Fällt eine Komponente aus, steht das System still. Lieferschwierigkeiten und Ausfallkosten sind die Folge.“ Um das zu vermeiden, setzt RFT nur hochwertige und langlebige Bauteile ein. Die benötigten Kugellager und Stützrollen bezieht das Unternehmen schon seit vielen Jahren vom Karlsruher Wälzlager-Spezialisten Findling. Bei der Entscheidung speziell für diesen Partner spielte jedoch nicht nur die Qualität der Komponenten, sondern auch das Preis-Leistungsverhältnis eine große Rolle, so Dr. Jürgen Baier: „Überzeugt hat uns die Unterteilung des Sortiments in vier verschiedene Leistungsklassen. So bekommen wir exakt das benötigte Leistungsniveau, ohne zu viel zu bezahlen.“

Die von Findling Wälzlager entwickelte ABEG-Methode erleichtert die korrekte Auslegung der Lager und vermeidet technische Überdimensionierungen. „Dadurch lassen sich Einsparungen von bis zu 80 Prozent erreichen“, erläutert Klaus Findling, Geschäftsführer der Findling Wälzlager GmbH. Um eine umfassende und herstellerunabhängige Darstellung des weltweiten Angebots der Wälz- und Gleitlagertechnik zu ermöglichen, auditiert und kategorisiert Findling nationale und internationale Hersteller von Gleit- und Wälzlagern sowie deren Produkte und Fertigungsverfahren. ABEG unterteilt in vier unterschiedliche Leistungsklassen – von High-End-Lagern für besonders hohe Anforderungen bis hin zu Produkten, die für den Einsatz bei geringeren Beanspruchungen im kostensensiblen Bereich bestimmt sind. Die Methodik bietet damit laut Findling eine nachvollziehbare und transparente Entscheidungsgrundlage, um technisch wie wirtschaftlich optimale Wälzlager auszuwählen.

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