Linearachse

SKF hat eine Präzisions-Linearkomplettachse weiterentwickelt

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Das Besondere: In den neuen LTSE lässt sich bedarfsspezifisch fast die komplette Linearmotorenbaureihe von Siemens integrieren. Bereits im Standard werden fünf verschiedene Baugrößen mit Breiten von 165 bis 250 Millimetern und Längen von 1.960 bis 3.880 Millimetern angeboten. In dieses Baukastensystem können weitere unterschiedliche Führungen integriert werden, um etwa höhere Lasten zu bewegen.

Direkt angetriebenes Linearsystem - und ein starkes Team

Beim LTS – wie auch bei den Varianten des LTSE – sorgt der rippengekühlte Siemens Linearmotor 1FN3 für einen kontaktfreien und zuverlässigen Antrieb. Beim LTSE lassen sich Linearmotor, Längenmesssystem, Führungsprinzip und Dämpfungselemente optimal und unkompliziert auf den jeweiligen Einsatzfall anpassen. Aufwand und Kosten für Positioniergenauigkeit und Regelverhalten sind somit optimal aufeinander abgleichbar. Bei Auswahl und Auslegung der einzusetzenden Variante steht dem Anwender ein erfahrenes Expertenteam zur Verfügung. Auf Basis der Anforderungen in der jeweiligen Applikation wird eine einbaufertige Komplettlösung erarbeitet, bei der Mechanik, Linearmotor und Regler perfekt aufeinander abgestimmt sind. Diese Lösung aus einer Hand bietet dem Anwender entscheidende Vorteile. Dazu gehören beispielsweise hohe zulässige Verfahrgeschwindigkeiten und Beschleunigungen, hohe Positioniergenauigkeiten, kurze Einschwingzeiten, nahezu wartungsfreier und spielfreier Antrieb, hohe statische und dynamische Laststeifigkeiten, hohe Regelgüte und Verfügbarkeit sowie ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

Präziser mit Linearmotor

Aufgebaut sind die Profilschienenschlitten aus zwei Teilen: einem Basisteil, das sowohl die Führung als auch die Sekundärteile aufnimmt, sowie dem beweglichen Oberteil, in dem das Primärteil, der Messkopf und weitere optionale Komponenten integriert sind. Je nach Anwendung kann entweder das Ober- oder das Basisteil als das sich bewegende Element benutzt werden. Der Linearmotor sorgt für eine direkte Kraftübertragung. Im Gegensatz zu Spindeln oder Zahnriemenantrieben werden damit keine Schwingungen durch rotierende Antriebselemente erzeugt und auf das Gesamtsystem übertragen. Damit wird eine noch höhere Präzision erreicht. Außerdem stoßen gerade bei langen Verfahrwegen Linearachsen mit Kugelgewindetrieb schnell an ihre Drehzahlgrenzwerte und schränken so die Dynamik ein. Die wirtschaftlichen Linearachsen mit Zahnriemenantrieb wiederum stoßen bei der Steifigkeit und dem wiederholten Anfahren genauester Positionen an ihre Grenzen.

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