Signalleuchte

Signalleuchte mit IO-Link kann mehr als nur leuchten

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Bislang nicht verfügbare Flexibilität

„Die IO-Link Smart Light von Balluff bietet für den täglichen Einsatz eine Flexibilität, die es bislang nicht gab“, sagt Alexander Gran, Leiter der Abteilung Betriebsmitteltechnik, Softwareentwicklung und Elektrotechnik bei Brose und führt weiter aus: „Wir können mit dieser Signalleuchte auf einfachste Weise nicht nur Ist-Stände, sondern auch Verläufe und physikalische Größen wie Temperaturzustände oder Füllstände visualisieren“.

Als einer der ersten professionellen Anwender will er Smart Light in Zukunft auch bei anderen Anlagen und Maschinen einsetzen. „Die Smart Light kann auch die exakte Position eines Positionsgebers auf der Wegmesstrecke eines Wegaufnehmers darstellen“, nennt Alexander Gran ein weiteres Anwendungsbeispiel.

Mit der neuen Smart Light auf IO-Link-Basis ist nicht nur das früher übliche und aufwändige Kombinieren verschiedenfarbiger Module zu einer Leuchte Vergangenheit. Dank IO-Link kommt die Smart Light ohne aufwändige Installation und Konfiguration aus. Denn die innovative Signalleuchte begnügt sich mit einem einfachen ungeschirmten vieradrigen Standardkabel. Per Standardstecker wird sie über einen IO-Link Master mit der Steuerungsebene verbunden. Selbst Signalleuchten, die per Dip-Schalter einstellbar sind, stellen zur IO-Link Smart Light keine Alternative dar, lassen sie sich doch im laufenden Betrieb nicht mehr verändern. Smart Light optimiert darüber hinaus die Lagerhaltung: Anstelle von 5 bis 10 einzelnen Segmenten und diversen Zubehörteilen muss jetzt nur noch die komplette Signalleuchte bevorratet werden.

Standardisierte und herstellerübergreifende IO-Technologie

IO-Link ist eine weltweit nach IEC 61131-9 standardisierte herstellerübergreifende IO-Technologie unterhalb der Bussysteme. Die digitale Punkt-zu-Punkt Verbindung kommuniziert mit Sensoren und Aktoren, sie ist feldbusunabhängig und somit in sämtliche Feldbusse integrierbar. Mit weiteren IO-Link Produkten will Balluff auch in Zukunft die Installation unterhalb der Busebene weiter vereinfachen. Die bidirektionalen Kommunikationsschnittstelle gestaltet darüber hinaus auch Parametrierung und Diagnose einfacher und transparenter. Als innovatives Unternehmen sieht man auch bei Brose für IO-Link noch ein breites Einsatzfeld: „Wenn wir mit dem Einsatz von IO-Link Prozesse einfacher und kompakter gestalten können, macht das unsere Maschinen produktiver und erhält unsere Wettbewerbsfähigkeit“, stellt Alexander Gran fest. (jv)

* Wolfgang Zosel ist freier Fachjournalist in Reutlingen.

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