Steckverbinder Rundsteckverbinder lösen vielfältige Aufgaben

Autor / Redakteur: *Berni Lörwald / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Große Rundsteckverbinder für industrielle Anwendungen: Von der Fertigungsautomation bis zur Windkraftanlage finden sich ihre Einsatzbereiche.

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Rundsteckverbinder in den Baugrößen M16 bis M58 sind durch Vielfalt, Flexibilität und ständige Weiterentwicklung für viele Anwendungsbereiche interessant.
Rundsteckverbinder in den Baugrößen M16 bis M58 sind durch Vielfalt, Flexibilität und ständige Weiterentwicklung für viele Anwendungsbereiche interessant.
(Bild: Phoenix Contact)

Kabel sind die Nervenstränge der industriellen Produktion - mittels Steckverbindern werden sie angeschlossen. Übertragen werden nicht nur Ströme, sondern auch Daten und Signale. Entsprechend umfangreich ist heute die Systematik industrieller Steckverbinder. Unterschieden werden sie zum Beispiel nach Handhabbarkeit, Norm, Verwendungszeck oder Übertragungsmedium.

Umspritzt oder frei konfektionierbar

Die Anwendungsgebiete der größeren Rundsteckverbinder finden sich in zahlreichen Applikationen. Unterschieden wird wie bei den kleineren Rundsteckverbindern auch beispielsweise zwischen frei konfektionierbaren und umspritzten Ausführungen. Frei konfektionierbare Rundsteckverbinder haben sich seit Mitte der 80er Jahre auf dem Markt etabliert – je nach Anwendungsfeld mit den Verriegelungsgewinden M16, M17, M23, M40 oder M58. Die Einsatzfelder reichen von der industriellen Fertigungsautomation über den Werkzeugmaschinenbau und die Medizintechnik bis hin zu Windkraftanlagen. Die Vorteile der frei konfektionierbaren Rundsteckverbinder liegen in der Flexibilität und der hohen Anzahl der Bauformen. Zudem sind Sonderbauformen für spezielle Kundenprojekte mittels Drehteilen möglich.

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Schnelle Verfügbarkeit ist wichtig

Neben der Vielfalt der Bauformen und den kundenspezifischen Ausprägungen spielt die schnelle Verfügbarkeit eine große Rolle. Diese Anforderung erfüllen auch umspritzte Steckverbinder, die oft speziell nach den Wünschen und Applikationen des Kunden als eigenständiger Artikel geführt werden. Kabelbeschriftungen und Etiketten können anwenderspezifisch gestaltet werden und farbliche Markierungen an den neuen Steckverbinderserien ermöglichen eine zusätzliche Differenzierung (Bild 2). Somit ist auch bei größeren Anlagen mit vielen unterschiedlichen Steckverbindungen Verwechselung ausgeschlossen. Bereits im Vorfeld werden potenzielle Verkabelungsfehler eliminiert, und der Anschluss der Steckverbinder vereinfacht sich erheblich.

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