Spannverbindung Rostfreie Welle-Nabe-Verbindungen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Hausmann + Haensgen beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Technik, der Produktion und dem Verkauf von Spannsätzen. Um Wasser, Luft, Gasen, Säuren und Laugen zu trotzen,

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Hausmann + Haensgen beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Technik, der Produktion und dem Verkauf von Spannsätzen. Um Wasser, Luft, Gasen, Säuren und Laugen zu trotzen, fertigen die Bremer auf modernen CNC-Automaten, neben den Standardelementen aus Werkstoff ST52 oder C45, Spannsätze aus Edelstahl – Rostfrei sowie Sonderspannsätze nach eigenen Lösungen oder nach Kundenvorgaben.

Als Standardedelstahl werden die als unmagnetisch geltenden Stähle 1.4305 (AISI 303) oder 1.4301 (AISI 304) verwendet, beide haben eine gute Korrosionsbeständigkeit. Sollte es mal aggressiver zugehen oder ist ein höherer Reinheitsgrad erforderlich, wird 1.4571 (AISI 316TI) bzw. 1.4401 (AISI 316) eingesetzt. Diese sind jedoch wesentlich schwerer zu bearbeiten, was auf längere Fertigungszeiten und höhere Kosten hinausläuft. Auch magnetische (ferritische und martensitische) Stähle sowie Werkstoffe nach Kundenvorgaben sind durchaus denkbar.

Funktionsprinzip des konischen Spannelementes

Die Welle-Nabe-Verbindung gehört mit den Wellen und Rädern zu den historisch ältesten Maschinenelementen. Unterschiedliche Anforderungen und Einsatzzwecke führten zu einer außerordentlich großen Anzahl von Lösungskonzepten. Darunter fällt auch die konische Spannverbindung (Kegelspannelement oder auch Spannsatz genannt). Hakon-Spannelemente sind reibschlüssige und lösbare Welle-Nabe-Verbindungen, die Hausmann + Haensgen als einbaufertige Einheiten entsprechend der Anwendungsvielfalt in unterschiedlichen Bauformen für folgende Anwendungsmöglichkeiten anbietet:

  • innenspannende Elemente (Spannsätze)
  • außenspannende Elemente (Schrumpfscheiben)
  • Wellenkupplungen
  • Einschweißnaben
  • Klemmnaben.

Sie eignen sich zur Übertragung statischer, wechselnder oder stoßartig wirkender Kräfte und Momente. Die unterschiedlichen Bauformen bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten und werden nach der Art des Kraftschlusses und nach der Anzahl der Wirkflächenpaare unterschieden. Durch axiales Verspannen werden die konischen Elemente radial verformt; üblicherweise sind die zum Verspannen verwendeten Schrauben im Spannsatz integriert. Nach Überwindung des Passungsspiels kommt es zum Aufbau einer hohen Anpresskraft zwischen Spannelement und Nabe bzw. Welle, die den erforderlichen Reibschluss bewirkt. Die Lage der Nabe kann bei hoher Rundlaufgenauigkeit axial und tangential frei festgelegt werden.

Spannelemente ersetzen Schrumpfsitze, Keil- und Passfedern sowie Polygon- und Vielkeilverbindungen zur Befestigung von Bauteilen, die Kräfte und Momente übertragen müssen.

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