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Vorteilhaftes Rechteck-Layout
Im Vordergrund steht dabei immer die absolute Anwendungs- und Prozess-Orientierung, um erst gar nicht in das „losgelöste Inseldenken“ zu verfallen, womit sich das Studienangebot des Wahlpflichtfachs Robotik des Fachbereichs Maschinenbau an der FH Dortmund von den eher klassisch geprägten Maschinenbau-Fakultäten anderer Hochschulen unterscheidet.
Das erwähnte Rechteck-Layout der Stein-Anlage hat den Vorteil, dass an den Längstransferstrecken an jeder beliebigen Stelle Ausschleus- oder Bypass-Strecken angedockt werden können, etwa zum Anbau weiterer Roboter- oder Prozessstationen. Aktuell sind am Werkstückträgertransportsystem von Stein vier 6-Achsen-Robotersysteme von Adept angedockt, zum einen als voll integrierte Inline-Stationen und zum anderen als teilintegrierte Beistell-Stationen. Für den flexiblen Laborbetrieb hat dies den Vorteil, dass die einzelnen Roboter für individuelle Aufgaben zu nutzen sind und dass sie sich nach Bedarf ganz einfach umstellen lassen, eben so, wie es auch in der Industrie gefordert und praktiziert wird.
Für Prof. Straßmann und Kolleg/Innen ist damit aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Denn als eine der nächsten Investition im Roboterlabor steht die SPS-Integration für die Steuerung und Überwachung von Zusatzfunktionen in vorhandenen oder zusätzlichen Prozessstationen an. Da die materialfluss- und steuerungs- technischen Voraussetzungen, seitens des Werkstückträgertransportsystems von Stein, bereits gegeben sind, bedarf es für die weitere Prozess- und Systemintegration lediglich noch zusätzlicher Stein-Software-BauSteine. Diese ist natürlich mit der vorhandenen Software für das Werkstückträger-Transportsystem kompatibel, das sich folglich auch in dieser Hinsicht als absolut zukunftssichere Investition erweist.(jv)
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