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Hannover Messe 2019

Ressourcen effizienter nutzen dank Künstlicher Intelligenz

| Redakteur: Monika Zwettler

Seinen Messeauftritt auf der diesjährigen Hannover Messe stellt Autodesk als Partner Wissenschaftsjahres 2019 unter das Motto "Künstliche Intelligenz" und zeigt Entwicklungen aus dem Bereich Generatives Design.

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Leichter ins All: In einem Projekt mit der NASA entstand ein Lander für die Fortbewegung auf fernen Planeten. Zu sehen im Moment am Stand von Autodesk auf der Hannover Messe.
Leichter ins All: In einem Projekt mit der NASA entstand ein Lander für die Fortbewegung auf fernen Planeten. Zu sehen im Moment am Stand von Autodesk auf der Hannover Messe.
(Bild: Autodesk)

Als offizieller Partner des Wissenschaftsjahres unterstützt Autodesk die Initiative der Bundesregierung. Das Ziel der Initiative ist, den Blick auf die Chancen von Künstlicher Intelligenz (KI) zu schärfen und Herausforderungen dieses Trends zu thematisieren. Mit gemeinsamen Veröffentlichungen unterstützt Autodesk dabei, KI „greifbarer“ zu machen.

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Auf der Hannover Messe 2019 zeigt Autodesk, wie mithilfe von neuen Technologien Konstruktionen in der Schwermetallindustrie, der Automobilbranche und im Rahmen der Weltraumforschung optimiert werden können. Zudem ist mittels Virtual Reality erlebbar, wie eine digitale Fabrikplanung Prozesse effizienter gestalten kann.

Generatives Design im Einsatz für die Weltraumforschung

Innerhalb eines Forschungsprojekts zur Erkundung von Planeten nutzen das Jet Propulsion Laboratory der NASA und Autodesk den Generativen Design-Ansatz, um einen neuen Weltraum-Lander zu konstruieren. Dank des innovativen Ansatzes konnte die Masse der äußeren Struktur des Landers um 35 % reduziert werden.

Der Entwurf des Landers ist eine der kompliziertesten Konstruktionen, die jemals mit Generativem Design erstellt wurde, teilt Autodesk mit.

Generatives Design sorgt für 40 % leichtere Sitzkonsole bei General Motors

Ein Fokusthema der Automobilbranche ist die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Dabei ist das Gewicht der Autos entscheidend, um Reichweite und Komfort zu garantieren. General Motors (GM) geht diese Problematik an: mit einem disruptiven Ansatz und einer Generativen Design-Lösung.

Zusammen mit Autodesk entwickelte GM die erste 3D-gedruckte und funktional optimierte Sitzhalterung. Die durch den Generativen Design-Ansatz der Software-Lösung Autodesk Fusion 360 erstellte Sitzhalterung ist 40 % leichter und 20 % stabiler als vergleichbare Komponenten und kann auf der Hannover Messe betrachtet werden.

Tradition trifft Innovation: Claudius Peters optimiert Klinkerproduktion

Claudius Peters, ein über hundert Jahre alter Hersteller von Schüttgutverarbeitungsanlagen, macht sich bereit für die Zukunft und investiert in Generatives Design. Für optimierte und kosteneffizientere Produkte in der preissensiblen Zementindustrie kombiniert das Unternehmen den Generativen Design-Ansatz mit traditionellen Fertigungsmethoden.

Die daraus resultierende Komponente, die beim ETA Cooler – einem Klinkerkühler der nächsten Generation – Verwendung findet, ist deutlich leichter, sodass das Unternehmen Kosten einsparen und sich so wettbewerbsfähiger aufstellen kann.

Die Smart Factory sorgt für mehr Effizienz beim Automobilzulieferer Magna Steyr

In der sogenannten Smart Factory wachsen reale und virtuelle Produktions- und Arbeitswelten immer weiter zusammen. So auch bei einem der Vorreiter in der Industrie 4.0 – Magna Steyr. Das Unternehmen ist ein markenunabhängiger Entwicklungs- und Fertigungspartner der Automobilhersteller und entwirft ein digitales, integriertes Fabrikmodell auf Basis von Building Information Modeling.

Mit der Verwendung verschiedener Autodesk-Tools – wie beispielsweise BIM 360, Revit und Inventor – konnte das Unternehmen eine enorme Zeitersparnis in den Produktionslinien verzeichnen. Ein digitaler Zwilling eines Teilgewerks aus der Produktionslinie wird mittels Virtual Reality auf der Hannover Messe gezeigt. (mz)

Autodesk auf der Hannover Messe 2019: Halle 6, Stand H22

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