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Was eine Flosse über die Zukunft von Design und Konstruktion verrät

Ein Gastbeitrag von Raphaël Vis, Design Leader, Decathlon 5 min Lesedauer

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Wie kann Technologie helfen, Produkte nachhaltiger, leichter und zugleich leistungsfähiger zu machen? Diese Frage steht im Zentrum eines ambitionierten Projekts von Decathlon und Autodesk. Die gemeinsam entwickelte React-Flosse zeigt, wie KI und generatives Design die Art und Weise, wie wir konstruieren, grundlegend verändern – und gleichzeitig neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit setzen.

Die React-Flosse erfüllt mehrere Nachhaltigkeitsziele gleichzeitig: geringeres Gewicht, reduzierter Materialeinsatz, weniger Emissionen – und das bei einem wettbewerbsfähigen Preis von 45 Euro pro Paar.(Bild:  Decathlon)
Die React-Flosse erfüllt mehrere Nachhaltigkeitsziele gleichzeitig: geringeres Gewicht, reduzierter Materialeinsatz, weniger Emissionen – und das bei einem wettbewerbsfähigen Preis von 45 Euro pro Paar.
(Bild: Decathlon)

Die Zeiten, in denen Konstruktion vor allem als Frage der Machbarkeit galt, sind vorbei. Heute entscheidet sich im Design, wie nachhaltig, ressourcenschonend und zukunftsfähig ein Produkt wirklich ist. Wer noch immer nach dem Prinzip „schneller, günstiger, bewährt“ arbeitet, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Neue Denkweise für Konstruktion & Entwicklung

Dass es auch anders geht, zeigt die Zusammenarbeit von Decathlon und Autodesk: Mit der Flosse FF 500 React präsentieren sie nicht nur ein neues Sportprodukt, sondern ein neues Denken in der Konstruktion. Entstanden ist eine Taucherflosse, die mit weniger Material auskommt, dabei genauso leistungsfähig, aber deutlich umweltfreundlicher ist. Möglich wurde das durch den gezielten Einsatz von generativem Design und künstlicher Intelligenz – Werkzeuge, die nicht länger Zukunftsvision sind, sondern praktischer Bestandteil moderner Entwicklung.