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Stromversorgung Prüf- und Messtechnik für Schaltanlagen

| Autor / Redakteur: Sven Heier / Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Phoenix Contact gibt einen Überblick über Prüf- und Messgeräte für Schaltanlagen, was bei der Auswahl zu beachten ist und welche Rolle die vier Messkategorien dabei spielen.

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Digital-Multimeter für Gleich- und Wechselspannung: Mit dem Testfox M-1 geht der Anwender auf Nummer sicher.
Digital-Multimeter für Gleich- und Wechselspannung: Mit dem Testfox M-1 geht der Anwender auf Nummer sicher.
(Bild: Phoenix Contact)

Damit Maschinen und Anlagen wirtschaftlicher und effizienter werden, lassen sich viele Schrauben im Produktionsprozess justieren. Dabei bleibt der Schutz von Leib und Leben immer das oberste Gebot – in der industriellen Produktions- und Prozesstechnik genauso wie bei Infrastruktur-Projekten. Natürlich sollen auch Sachwerte geschützt werden. Optimale Sicherheitsmaßnahmen haben allerdings ihren Preis, aber ein Verzicht darauf ist oft noch viel teurer. Daher sollten Anwender bei der Planung, Errichtung und Modernisierung von Maschinen und Anlagen in geeignetes Mess- und Prüf-Equipment investieren.

Bei der Installation von elektrischen Anlagen und Schaltanlagen müssen zudem gesetzliche Auflagen erfüllt werden. Bei der Aufstellung, Prüfung, Wartung und Instandhaltung von Anlagen greifen Bestimmungen und Verordnungen – wie etwa die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) oder die Unfallverhütungsvorschrift der BG nach BGV A3. Diese Bestimmungen regeln den genauen Ablauf der Prüfung und Wartung von Maschinen und Anlagen – einschließlich der zu verwendenden Arbeitsmittel. Im Falle einer Neuinstallation oder Wartung müssen alle Arbeitsmittel, die zur Prüfung herangezogen werden, qualifiziert werden und der BetrSichV § 10 entsprechen.

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Mehr Sicherheit erhöht Verfügbarkeit

Ausfallzeiten, die durch unsachgemäße Installation oder unzureichende Wartung entstehen, bilden nach wie vor einen der Hauptkostentreiber industrieller Produktionen. Ausfallzeiten zu reduzieren, zählt deshalb auch zu den wichtigsten Maßnahmen wenn es um die Reduzierung der Betriebskosten geht, weil sich Ausfälle häufig auf nachgelagerte Prozesse auswirken – bis hin zum Endkunden oder Verbraucher am Ende der Lieferkette. Der Kostenfaktor ist auch deshalb so hoch, weil eine nicht termingerechte Lieferung an den Endabnehmer Konventionalstrafen nach sich ziehen kann.

Auch um diese Ausfallzeiten zu minimieren oder möglichst ganz zu vermeiden, müssen Maschinen und Anlagen in regelmäßigen Abständen mit dem geeigneten Equipment geprüft und gewartet werden. Derartige Wartungsarbeiten bilden einen präventiv beeinflussbaren Faktor im Hinblick auf eine kontinuierlich funktionierende Schaltanlage ohne Ausfallzeiten. Je nach Anlage variieren dabei die Wartungsintervalle, die wiederum in einem reziproken Verhältnis zu den Personalkosten stehen. Passendes Equipment – wie etwa Multimeter, Stromzangen und Spannungsprüfer – bietet der Markt in einer kaum überschaubaren Vielfalt. Allerdings ist die Qualität dabei unterschiedlich: Unter den Multimetern etwa finden sich häufig Geräte, die keine qualitativ hochwertigen Sicherungen verwenden und den gängigen Sicherheitsnormen dann auch nicht entsprechen.

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