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Corona-Krise Passende Lizenzen und Unterstützung für die Arbeit im Homeoffice

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Das Thema Homeoffice war noch nie so wichtig wie heute – aber wie gelangt man jetzt an die benötigte Software und ihre Lizenzen? Einige Unternehmen bieten schnelle Hilfe an.

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Das Motto der Stunde lautet: im Team sind wir stark.
Das Motto der Stunde lautet: im Team sind wir stark.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Der Beitrag wird laufend aktualisiert.

3D-Druck wird in für innovative Produkte zum Schutz vor Viren sowie für die Herstellung von Ersatzteilen und Einwegprodukten in der Medizintechnik genutzt, H&M näht jetzt Schutzkleidung und viele Anbieter von Software- und Hardwarelösungen bieten Unterstützung und Preisvorteile bei der schnellen Einrichtung von Remote-Arbeitsplätzen.

Unterstützung für das Arbeiten im Home Office

Die aktuelle Lage rund um Corona, Quarantäne und Ausgangssperren zwingen viele Unternehmen, das Personal nach Hause zu schicken. Aber nicht alle sind entsprechend darauf vorbereitet - es fehlt etwa an der Infrastruktur oder an Lizenzen. Auch das Thema Datenschutz spielt im Homeoffice eine bedeutende Rolle. Viele Unternehmen bieten aktuell Unterstützung und schnelle Hilfe an - ein Überblick:

  • Der Berechnungsexperte Mdesign stellt seine Lösung bis Ende April kostenfrei in vollem Funktionsumfang zur Verfügung. Mdesign-Kunden erhalten mit ihrer registrierten E-Mail-Adresse (Firmen-Adresse) ihre persönliche Mdesign-Arbeitsplatzlizenz. Interessenten können Mdesign kostenfrei und unverbindlich bis Ende April in vollem Funktionsumfang testen. Weitere Infos gibt es hier.
  • MSC Software, Anbieter von CAE-Simulationssoftware und Dienstleistungen, stellt seinen Kunden kostenlose Offline-Lizenzen und Möglichkeiten für den Fernzugriff zur Verfügung. Das Angebot beinhaltet zum einen eine Erweiterung der Lizenzen, um die Arbeit von zu Hause zu ermöglichen, oder alternative Zugriffsvarianten auf die CAE-Lösungen des Unternehmens. Zum anderen ist der Zugriff auf das Online-Learning für die CAE-Lösungen jetzt frei.
  • FVA bietet nun die Möglichkeit an, mehrere Lizenzen der FVA-Workbench mit vollem Funktionsumfang für bis zu zwei Monate kostenlos zu nutzen. Damit ist eine detaillierte Entwicklung ganzer Getriebesysteme und einzelner Antriebselemente möglich. Nach zwei Monaten läuft die Lizenz einfach aus; der User erhält lediglich eine Meldung, dass sie nicht mehr gültig ist. Die Softwarelizenzen sind schnell installiert und lassen sich auf Homeoffice-Rechnern einsetzen. Die kostenlosen Lizenzen sind über lizenz@fva-service.de erhältlich.
  • Mit dem „Erste-Hilfe-Kit für Erfolgreiches Verteiltes Arbeiten“ wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability (KU) kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, den krisenbedingten Umstieg auf ein radikal dezentrales Arbeiten zu bewältigen. Die kompakte Handreichung umfasst Tipps und Empfehlungen für eine funktionierende IT-Infrastruktur, ein orientierendes Leitbild sowie gelingende virtuelle Kommunikation und beleuchtet zudem die psychologische Dimension der Mitarbeit von zu Hause aus.
  • Data CAD bietet Gratis-Lizenzen von Bob-CAD-CAM für das Homeoffice an. Das Angebot richtet sich an Alt- und Neukunden. Die Lizenzen sind vorerst 3 Monate gültig und werden bei Bedarf entsprechend verlängert. Informationen telefonisch unter 0671-836210 oder per E-Mail info@datacad.de
  • Der Simulationsexperte Altair bietet seinen Kunden beispielsweise temporäre Softwarelizenzen ohne zusätzliche Gebühren oder Entgelte bereit. Weitere Informationen dazu finden sie hier. Zudem bietet Altair jetzt eine kostenlose 5-Tage-Testversion der HWUL-Virtual-Appliance an, einschließlich der unbegrenzten Verwendung der Altair-Solver-Software innerhalb der virtuellen Appliance. Damit können Anwender Workloads einfach in der Cloud ausführen.
  • Die BCS CAD+IT GmbH bietet Lösungen für das Homeoffice zu besonderen Corona-Konditionen: Werden befristet zusätzliche CAD-Lizenzen zu Autodesk-Lösungen benötigt, sind auch Abos nur für einen Monat oder unterjährige Abos verfügbar. Zudem unterstützt das Systemhaus auch bei projektbezogenen CAD-Dienstleistungen.
  • Mit dem Work-from-home Special unterstützt WS-CAD Anwender dabei, die Engineering-Arbeit im Homeoffice möglich zu machen. Dabei gibt es bis zum 30. April Sonderpreise für WS-CAD-Netzwerklizenzen. Darüber hinaus bietet da Unternehmen aktuell Work-from-Home-Webinare, um Anwender optimal zu unterstützen.
  • Rund um Eplan im Homeoffice drehen sich die kostenfreien Webinare von Eplan. Wenn Sie im Homeoffice Ihre Eplan Software nutzen möchten, gibt es verschiedene Optionen. Je nachdem, ob Sie Ihren Arbeitsrechner mit nach Hause nehmen können und ob bzw. wie Sie eine Verbindung zum Firmennetzwerk herstellen, müssen unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt werden. Hier können Sie sich für Termine am 25. und 26. März 2020 anmelden.
  • Mobile Zero Clients für das Homeoffice von Dynabook sind sofort einsatzbereit: Nach einer simplen Erstinbetriebnahme sind Mobile Zero Clients ohne weitere personalisierte Einrichtung sofort einsatzbereit. Sämtliche Firmendaten befinden sich dabei in der Cloud. Der Zugriff darauf erfolgt über eine virtuelle Desktop-Infrastruktur. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Nvidia erweitert seine kostenlose virtuelle GPU-Software-Evaluierung auf 500 Lizenzen für 90 Tage. Damit sollen Unternehmen ihre Mitarbeiter an entfernten Standorten mit GPU-beschleunigter Virtualisierung unterstützen können.Weitere Einzelheiten in diesem Blog

Ergänzendes zum Thema
Praktische Tipps für den Datenschutz und IT-Sicherheit im Homeoffice
  • Alle Sicherheitsvorgaben des Kunden und des Arbeitgebers müssen auch remote eingehalten werden.
  • Jede zum Einsatz kommende Software sollte entweder vom Arbeitgeber offiziell bereitgestellt oder mit den Systemadministratoren des Unternehmens abgestimmt sein.
  • Zuhause ist darauf zu achten, dass der Router bzw. die genutzten Smart-Home-Geräte auf dem neuesten Stand sind.
  • Wenn es möglich ist, sollte für den beruflich genutzten Rechner ein separates WLAN-Netz eingerichtet werden (über den heimatlichen WLAN-Router).
  • Ein VPN-Tunnel ermöglicht es, auch remote sicher auf die IT-Infrastruktur des Unternehmens zuzugreifen.
  • Bei Telefonaten und Video-Chats ist darauf zu achten, dass niemand unbefugtes zuhört. Denn auch remote ist selbstverständlich das Betriebsgeheimnis zu wahren.
  • Die Smart Speaker im unmittelbaren Umfeld des Remote-Arbeitsplatzes sollten vorsichtshalber ausgestellt werden.
  • Um den Bildschirm des Rechners vor unbefugten Blicken zu schützen, gibt es im Fachhandel passende Sichtschutzfolien zum Aufkleben.
  • Zu guter Letzt sollte das familiäre Umfeld sensibilisiert werden, berufliche Informationen nicht nach draußen weiterzutragen, insbesondere Kinder.

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