Kupplung Neue Kupplung entlastet den Triebstrang

Redakteur: Jan Vollmuth

Die Geislinger Compowind schützt durch eine Entkoppelung von Rotor und Getriebe schützt das System durch eine deutliche Reduzierung der auf den Triebstrang wirkenden Biegemomente.Die Kupplung beruht auf einem innovativen Konzept von leichtgewichtigen und wartungsfreien Faserverbundmembranen und ist die erste Windturbinenkupplung ihrer Art.

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(Bild: Geislinger)

Die auf den Triebstrang wirkenden Kräfte stellen Hersteller und Betreiber großer Multimegawatt-Windturbinen vor enorme Herausforderungen, da die Verfügbarkeit der Windturbine entscheidend für wettbewerbsfähige Betriebskosten ist. Besonders bei Anlagen der Multimegawatt-Klasse sind die mechanischen Bauteile hohen Belastungen ausgesetzt. Statische und dynamische Lasten auf den Rotor führen zu hohen Biegemomenten, die auf den Triebstrang und somit auf das Getriebe und die Lager der Windturbine übertragen werden. Diese können zu großen, unregelmäßigen und nicht vorhersehbaren kritischen Belastungen der Triebstrangelemente führen und die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Windturbine signifikant beeinflussen. Dem IQPC-Drivetrain Report zufolge sind 39 % aller Stillstände auf Getriebeausfälle zurückzuführen und bei Romax Technology werden bei 80 % aller Fälle Lagerschäden als Ursache angegeben.

Kupplungsmembranen aus Faserverbundwerkstoffen

Um die Lasten aus Biegemomenten zu reduzieren, wurde die Geislinger Compowind entwickelt. Diese beruht auf mehr als 20 Jahren Erfahrung und Entwicklung von wartungsfreien und leichtbauenden Faserverbundkupplungen für Großmotoren. Jede Kupplung ist für den jeweiligen Windturbinentyp maßgeschneidert: Die Kupplungsmembranen aus Faserverbundwerkstoffen wurden unter dem Aspekt der Gewichtsreduzierung entwickelt, wodurch im Vergleich zu konventionellen Kupplungen eine Erhöhung der Turmkopfmasse vermieden wird.

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Zudem stellt die elektrisch isolierende Windkraftkupplung geringe und nahezu lineare Rückstellkräfte sicher und ist gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, Frost, Salzwasser und Öl unempfindlich. Die Geislinger Compowind ist auf einer der weltweit größten Offshore-Windkraftanlage im Einsatz. (jv)

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