CMOS-Kamera

Neue hochauflösende CMOS-Kameras mit 25 Megapixel

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die neuen 25 Megapixel CMOS-Kameras der LX-Serie ermöglichen eine präzise Inspektion mit hohem Durchsatz.
Die neuen 25 Megapixel CMOS-Kameras der LX-Serie ermöglichen eine präzise Inspektion mit hohem Durchsatz. (Bild: Baumer)

Mit der Integration des Global Shutter CMOS-Sensors Python 25K von On Semiconductor erweitert Baumer die LX-Serie auf nunmehr 25 Megapixel. Die Kameras werden mit einer Auflösung von 5120 x 5120 Pixel und Bildraten bis 30 Vollbilder pro Sekunde anspruchsvollen Applikationen gerecht.

Der neue Python-Sensor verfügt über eine erheblich verbesserte Empfindlichkeit im Vergleich zu Kameras mit der vorherigen Generation auf Basis des Vita-25K-Sensors. Mit einem Seitenverhältnis von 1:1 werden die Objektivformate optimal ausgenutzt. Die Dual-GigE-Schnittstelle der LXG-Variante ermöglicht im Vergleich zu Single-GigE-Kameras eine Verdopplung der Bildrate oder eine Halbierung der Übertragungszeit. Außerdem ermöglicht die Kamera sehr hohe Bildraten für kurze Bildsequenzen im Burst Mode oder bei Verwendung einer ROI. Dadurch kann in Applikationen die Reaktionszeit oder die Prüfdauer erheblich reduziert werden.

Dauerhaft sehr hohe Bildrate

Die Camera-Link-Modelle bieten dauerhaft eine sehr hohe Bildrate. Zur Vereinfachung der Integration erfolgt die Kamerakonfiguration per GenCP Protokoll. Es ermöglicht eine komfortable Parametrierung per GenI-Cam. Um die Systemstabilität sicherzustellen, kann die Datenintegrität per Prüfsumme validiert werden. Dies ist insbesondere für Robotik-Anwendungen oder beim Einsatz längerer Kabel von Vorteil. Weiterhin können Events und Statusinformationen wie Bildsequenznummer oder Zeitstempel zu jedem Bild übertragen werden. Dies ermöglicht eine einfache Kontrolle des Kamerastatus.

Die neuen 25-Megapixel-Kameras ergänzen die bisherigen Modelle auf Basis von CMOSIS-Sensoren. Im gleichen, kompakten Format von 60 mm x 60 mm stehen nunmehr 6 Auflösungen von 2 bis 25 Megapixel bereit. Unterschiedliche Auflösungen werden so mit einem Kameraformat abgedeckt, um unterschiedliche Applikationen mit einer Konstruktion aufzunehmen.

Für anspruchsvolle Anwendungen

Hohe Flexibilität bietet die LX-Serie mit Features wie Sequencer, Power over Ethernet (PoE) bzw. Power over Camera Link (PoCL) und Multi/IO sowie einem modularen Objektivanschluss. Die neuen Kameras sind prädestiniert für den Einsatz in anspruchsvollen Applikationen wie der Inspektion von Leiterplatten, Halbleitern oder Oberflächen und 2D-/3D-Messtechnik, die hohe Auflösung und hohe Framerate benötigen.

Modelle mit Dual GigE oder Camera Link Schnittstelle stehen jetzt zur Evaluierung zur Verfügung. Die Serienproduktion startet im 3. Quartal 2016. (jv)

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